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St. Moritz

Schick, elegant und exklusiv, Prominente geben sich alljährlich ein Stelldichein und Graf Dracula bat dort zum Tanz – Der legendäre Ski-Ort St. Moritz überzeugt mit kosmopolitischem Flair und einem trockenen, prickelnden „Champagnerklima“. Neben seiner einzigartigen Lage inmitten der Oberengadiner Seenlandschaft bietet St. Moritz eine attraktive Mischung von Sport, Kultur, Trubel und Ruhe in idyllischer Naturkulisse.

Hotspot im Schnee

Alfred Hitchcock, Brigitte Bardot und Gunter Sachs oder Charlie Chaplin, Henry Ford, Greta Garbo, Thomas Mann, die Kennedy-Familie und der Schah von Persien: Sie alle zählten zu den Stammgästen des Schweizer Ferienortes St. Moritz. Diese Liste ließe sich mit aktuellen Prominenten problemlos fortsetzen, denn bis heute ist der Ort inmitten der Oberengadiner Seenlandschaft ein beliebter Tummelplatz berühmter und auch weniger bekannter Menschen.

St Moritz Top - of the world

rsprünglich liegt die Bedeutung des Alpenortes St. Moritz in Heilquellen begründet, die dort seit der Bronzezeit sprudeln. Den höchstgelegenen Heilquellen der Schweiz wird eine besondere Kraft nachgesagt, die schon von berühmten Naturheilärzten wie Paracelsus in den höchsten Tönen gepriesen wurde.

Der Legende nach wurde in St. Moritz sogar der Wintertourismus erfunden. So soll vor 150 Jahren der Hotelier Johannes Badrutt mit seinen Sommergästen eine Wette eingegangen sein: Er versprach vier englischen Gästen im Herbst 1864, sie würden auch im Winter hemdsärmelig auf seiner Terrasse die milde Engadiner Sonne genießen können, die durchschnittlich an 322 Tagen scheint. Andernfalls übernehme er die Reisekosten. Also kamen die Engländer mit Pferdeschlitten zum Weihnachtsfest ins Oberengadin. Sie waren die ersten Wintertouristen der Alpen und kehrten braungebrannt, erholt und glücklich nach Ostern wieder nach Hause zurück. Danach kamen die Briten in Scharen und hinterließen ihre Spuren in Form von Polo-und Cricketturnieren, dem Cresta Run sowie Skeleton- und Bobrennen. Weitere Wintersportarten und Wettbewerbe folgten. So fanden 1882 die ersten Eislauf-Europameisterschaften in St. Moritz statt. Das erste Pferderennen auf Schnee, das ein Top-Event bis heute geblieben ist, fand im Jahre 1906 statt. Diese vielfältigen Aktivitäten wurden mit zahlreichen Ski- und Bob-Weltmeisterschaften und den einzigen Olympischen Spielen der Schweiz belohnt, die 1928 und 1948 in St. Moritz stattfanden.

Doch nicht nur in sportlicher Hinsicht erlangte St. Moritz rasch Weltruhm. Der Society-Liebling Gunter Sachs machte mit seinen Partys im eigens gegründeten Dracula-Club den Winter-Urlaubsort über Jahrzehnte zum angesagten Hotspot. Die bis heute außergewöhnliche Mischung von hochkarätigen Freizeitangeboten, kulturellen Highlights, abwechslungsreichen Shoppingmöglichkeiten und Events von Weltformat in atemberaubender Naturkulisse kombiniert mit einer Spitzen-Hotellerie und ausgezeichneten Restaurants lockt die Gäste alljährlich in das trockene „Champagnerklima“ mit hoher Schneesicherheit. Da St. Moritz sich immer wieder neu erfindet und aktuelle Trends setzt, steht der Ort weltweit nicht nur für Chic und Eleganz, sondern für eine gelungene Balance von Tradition und Innovation. So ist auch der Slogan des legendären Wintersportortes schlicht und einfach „St. Moritz – Top of the world“.

Der Berg ruft

Mit Brettern die Welt erobern. Tief verschneite Hänge, die in der Sonne glitzern, und vor sich ein weites Tal mit Abfahrten, wie sie das Skifahrer-Herz begehrt.  Rund um den legendären Wintersportort St. Moritz erstrecken sich die vier ausgedehnten vielseitigen Skigebiete Corviglia/Piz Nair, Corvatsch, Diavolezza/Lagalb und Zuoz, die dem Verbund Engadin-St. Moritz angehören. Gemeinsam mit fünf weiteren kleineren Gebieten stehen Wintersportlern insgesamt 350 Kilometer traumhafte Pisten zur Verfügung. Dank der Höhenlage und den modernen Beschneiungsanlagen gilt das Gebiet als schneesicher. 34 Bergrestaurants locken zum Einkehrschwung in malerischer Bergkulisse.

White Carpet

Frühaufsteher schwören auf den „White Carpet“, die erste Fahrt auf frisch präparierten Pisten: Pünktlich zum Sonnenaufgang stehen die Ski-Enthusiasten auf dem Piz Nair (3057 m), vor sich das Panorama, 100 Kilometer Abfahrten in Weltcup-Qualität und den Corviglia Snow Park mit 30 Obstacles, der als einer der besten Europas gilt. Wer es ein wenig ruhiger angehen möchte, begibt sich auf die drei Kilometer lange Chillout-Riding-Piste Paradiso.

Freestyle erwünscht

Bei der Mittelstation Murtèl am Corvatsch haben Wintersportler definitiv einen Grund für (Freuden-)Sprünge: Der kleine Snowpark „Corvatsch Freestyle Park“ wurde jüngst um weitere Hindernisse ergänzt und die sieben Meter hohe Halfpipe ist europaweit ein Highlight. Jetzt können die Snowborder und Freeskifahrer ihr ganzes Können beweisen: Die abwechslungsreichen Kickers und Rails stehen bestens präpariert bereit, die Quarterpipe lädt zur großen Show. Denn Slopestyle ist ab 2014 eine neue Olympische Disziplin. So trifft sich die Crème de la Crème dieser jungen Sportart am 14. und 15. März 2014 im Corvatsch Freestyle Park zum FIS-Freestyle-Weltcup, dem ersten Slopestyle-Bewerb in der Schweiz.

Yoga on snow

Die Ruhe im Geist finden, Abstand vom Alltag gewinnen und Lebensenergie neu wecken. Mit dem Projekt „Yoga on Snow“ soll der Skisport wieder bewusst erlebt werden. Dazu wurde die erste Yoga-Piste weltweit auf der Paradiso Piste des Corviglia geschaffen. Vier fixe Standorte wurden eingerichtet, um dort selbständig oder unter fachkundiger Leitung „Yoga on Snow“ zu praktizieren. Im Zentrum stehen die Entschleunigung und das Erfahren eines anderen Abfahrtsrhythmus. Die Suvretta Snowsports School bietet wöchentlich „Yoga on Snow“- Kurse unter fachkundiger Leitung eines Yoga-Schneesport-Lehrers an.

Corvatsch Snow Night

Nachtschwärmer aufgepasst: Der ultimative Ausgehtipp führt zur Snow Night an den Corvatsch. Denn vom 6. Dezember 2013 bis 4. April 2014 kommen Pistenhasen jeden Freitagabend ganz besonders in Fahrt. Auf der längsten beleuchteten Piste der Schweiz ist der Bär los. Snow-Bars, Special Partys und Szenen-Events säumen den Pistenrand, es riecht nach Glühwein, es wabert der Sound, die gute Laune wird nur noch übertroffen vom glitzernden Zauber des klaren Engadiner Sternenhimmel. Für Verschnaufpausen zwischen den berauschenden Pistenabfahrten erwartet die Gäste im Restaurant Murtèl auf der Mittelstation Gaumenfreuden und erfrischende Drinks. Die Snow Night Corvatsch ist einzigartig im Alpenraum und dauert bis in die frühen Morgenstunden.

Snowkiten auf dem See

Snowkiten ist ein Kitesurf-Erlebnis der besonderen Art. Auf dem gefrorenen Silvaplanersee lassen sich die Sportler mit Skiern oder dem Snowboard vom Malojawind über den Schnee
ziehen. Unter Könnern gilt der gefrorene Lago Bianco auf dem Berninapass als Geheimtipp. Mit Skiern oder Snowboards jagen die Kite-Sportler über den gefrorenen See, vollführen tollkühne Sprünge, positionieren ihre farbigen Drachen neu – und jagen abermals davon: Snowkiten wurde quasi auf dem Silvaplanersee erfunden. Die einheimische Kitesailing Schule prägt seit 1994 die Entwicklung dieses Trendsports. Wer auf der Piste daheim ist, wird ihn schnell lernen.

Strahlende Sterne am Gourmethimmel

Feinschmecker fühlen sich in St. Moritz besonders wohl. Denn in Zahlen ausgedrückt machen 201 Gault-Millau-Punkte und drei Restaurants, die mit insgesamt vier Michelin-Sternen ausgezeichnet sind, St. Moritz zum Schlaraffenland. Diese Dichte darf sich sehen lassen: Jedes zehnte Restaurant besitzt ein Feinschmecker-Zertifikat. St. Moritz ist ein Synonym für ausgezeichnete Küche und wird jedes Jahr während des Gourmet Festivals definitiv zum Schlemmerparadies, wo die besten Köche der Welt mit den Chefs der Region fantastische Kreationen auf die Tische zaubern.

Ein Festival der Gaumenfreuden

Ein Feuerwerk des Geschmacks ist das St. Moritz Gourmet Festival. So erwarten vom 27. bis zum 31. Januar 2014 über 40 Genussevents die Feinschmecker aus aller Welt und verwandeln das Oberengadin wieder in ein Gourmet-Paradies. Beim Festival sorgen die Lokalmatadoren der einheimischen Küche gemeinsam mit acht international renommierten Gastköchen für genussvolles Furore. www.stmoritz-gourmetfestival.ch

Ausgezeichneter Geschmack

Ein wahrer Sternenregen ging in den vergangenen Jahren über die Gourmet-Treffpunkte von St. Moritz nieder. Gleich zwei Restaurants wurden im Herbst 2012 neu mit Michelin-Sternen ausgezeichnet. Für das „Ecco on Snow“ im Fünf-Sterne-Hotel Giardino Mountain in Champfèr wurde Koch Rolf Fliegauf gleich mit zwei Michelin-Sternen belohnt. Ebenfalls ein neuer Michelin-Stern strahlt über dem „Talvò by Dalsass“.

Kaviar am Pistenrand

Bei der Mittelstation der Corviglia-Bahn auf 2486 Metern zieht
Europas höchstgelegenes Gourmetrestaurant Feinschmecker an. Im „La Marmite“ werden Genüsse kredenzt, die die sonst übliche Skifahrerverpflegung weit hinter sich lassen. Besonders beliebt sind ausgefallene Trüffel- und Kaviargerichte wie zum Beispiel die legendäre „Mathis-Pizza“ oder der Flammkuchen mit Trüffeln. www.mathisfood.ch

Diner über den Wolken

Ein spektakulärer Sonnenuntergang und dazu kulinarische Highlights – im Panoramarestaurant des Romantikhotels Muottas soll beim „Mountain Dining“ auf 2456 Metern nicht nur die Aussicht beeindrucken, sondern vor allem die regional-mediterrane Kochkunst. Danach können sich die Gäste auch gleich ausruhen, denn das Haus ist das erste Plusenergie-Hotel im Alpenraum – ein echter Kraftort. www.muottasmuragl.ch

Claudia Wingens

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