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Tamara und Sven Ascheberg
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Tamara und Sven Ascheberg: Spezialitätenkaffee mit Charakter - Warum „Schwarze Katze“ der beste Kaffee für dein Barista-Erlebnis zu Hause ist

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Wachmacher mit Attitude gesucht? Wer auf der Suche nach dem besten Kaffee ist, kommt an Tamara und Sven Ascheberg nicht vorbei. Mit „Schwarze Katze Kaffee“ revolutionieren sie den Markt für hochwertigen Kaffee und beweisen, dass Nachhaltigkeit und kompromissloser Geschmack perfekt zusammenpassen. Wir haben mit Tamara über das Geheimnis der Kaffee-Trommelröstung, die Liebe zu Kaffeebohne und die Frage gesprochen, wie man den perfekten Barista-Kaffee ganz einfach in der eigenen Küche zaubert. Vorhang auf für ein Interview voller Leidenschaft, Fairness und „Good Vibes“!

Stilpunkte: Wie kam es zur Gründung und vor allem zum Namen von „Schwarze Katze Kaffee“? Gab es einen Moment, in dem ihr wusstet: „Wir machen unseren eigenen Kaffee“?

Tamara Ascheberg: Sven und ich sind seit über 20 Jahren tief im Kaffeebusiness verwurzelt und haben in dieser Zeit viel Erfahrung mit der Entwicklung und Produktion von Eigenmarken gesammelt. Irgendwann war für uns klar: Wir wollen den nächsten Schritt gehen und etwas schaffen, das sich in jeder Hinsicht abhebt. Ein Produkt, das in Qualität, Geschmack, Design und Nachhaltigkeit konsequent durchdacht ist und sich so am Markt kaum findet. Der Wunsch war, einen hochwertigen Kaffee zu entwickeln, der unsere gesamte Erfahrung bündelt und gleichzeitig unsere eigene Handschrift trägt.

Der Name ist dann fast beiläufig entstanden. Sven und ich haben lange darüber nachgedacht, wie unser Kaffee heißen soll. Etwas Eigenständiges, das Charakter hat und im Kopf bleibt. Eines Abends, mitten im Alltag und mit der typischen Mischung aus Diskussion und guter Laune, hat Sven mich leicht genervt, aber natürlich mit einem Augenzwinkern, „schwarze Katze“ genannt. Ich habe schwarze Haare, ein bisschen Temperament gehört auch dazu, und in diesem Moment war es klar. Wir mussten beide lachen: Genau das ist es. Und so ist „Schwarze Katze“ entstanden: ein bisschen frech, sehr ehrlich und absolut unverwechselbar. Genau wie unser Spezialitätenkaffee.

Schwarze Katze Kaffee Kolumbien neben Filterkaffee und Tasse
Schwarze Katze Kaffee

Stilpunkte: Ihr habt den Slogan „Wake the good vibes“. Wie übertragt ihr diesen Spirit von der Rohbohne bis in die Tasse des Kunden?

Sven Ascheberg: Für uns beginnt „Wake the Good Vibes“ nicht erst im Rösten oder in der Tasse, sondern ganz am Anfang der Wertschöpfungskette. Bereits bei der Auswahl der Kaffeebohnen achten wir darauf, dass wir Partner finden, die unseren Anspruch an Qualität, Transparenz und nachhaltige Anbaumethoden teilen. Wir beziehen erstklassigen Rohkaffee, um ein Fundament für guten Kaffee zu legen.

Im nächsten Schritt wird dieser Spirit durch die Kaffeeröstung weitergeführt. Hier geht es um Präzision, Gefühl und Erfahrung. Darum, das volle Aromapotenzial jeder Kaffeebohne herauszuarbeiten, ohne ihren Charakter zu verlieren.

Auch Design, Verpackung und Kommunikation sind Teil dieses Weges. „Wake the Good Vibes“ ist positiv, bewusst und modern gedacht. Diese Energie soll der Kunde bereits beim ersten Kontakt spüren.

Stilpunkte: Ihr röstet in kleinen Chargen. Warum ist dieser „langsame“ Prozess so entscheidend für das, was wir am Ende schmecken?

Tamara Ascheberg: Der Kaffeegeschmack entsteht über Zeit. Bei uns setzen wir bewusst auf langsame, kleine Röstungen. In der Trommelröstung geben wir der Bohne Zeit, sich Schritt für Schritt zu entwickeln. Temperatur, Luftführung und Röstdauer werden so gesteuert, dass die Aromen nicht „überhitzt“ werden. Diese Langzeitröstung sorgt dafür, dass sich Säuren harmonisch umbauen.

In der Maschine passiert dabei im Grunde ein kontrollierter Transformationsprozess. Wenn dieser Prozess zu schnell passiert, wie es oft beim industriellen Röstkaffee der Fall ist, entstehen oft nur vordergründige Röstaromen. Bitter, flach oder unausgewogen. Industrielle Großröstereien arbeiten häufig mit sehr hohen Temperaturen. Viele feine Nuancen – wie Süße und Tiefe der Kaffeebohnen – gehen dabei verloren.

Wir machen es bewusst anders: klein, langsam und präzise durch unseren Röstmeister. Das Ergebnis ist ein hochwertiger Kaffee mit mehr Klarheit, Balance und Charakter.

Frisch aufgebrühter Espresso von Schwarze Katze Kaffee in zwei Tassen
Schwarze Katze Kaffee

Stilpunkte: Was muss eine Bohne mitbringen, damit sie das „Schwarze Katze“-Siegel bekommt?

Sven Ascheberg: Bei uns beginnt alles ganz simpel: Die Kaffeebohnen müssen uns überzeugen. Wenn sie uns geschmacklich nicht begeistern, schaffen sie es auch nicht in unser Sortiment. Darauf aufbauend arbeiten wir sehr selektiv. Wir setzen bewusst auf kleine Anbaugebiete, besondere Lots und klare Herkunftsstrukturen.

Themen wie Bio-Kaffee und Fairness im Handel sind für uns selbstverständlich, ebenso wie zusätzliche Projekte zur Nachhaltigkeit, wie etwa „transported by sail“ im Sinne von Clean Ocean, wenn verfügbar.

Das „Schwarze-Katze-Siegel“ bekommt eine Bohne also nur durch ein Gesamtbild. Wir suchen keine Massenware, sondern echte Charakterkaffees. Wenn Kunden bei uns Spezialitätenkaffee kaufen, erhalten sie ein Produkt, das Transparenz und Verantwortung vereint. 

Stilpunkte: Was ist der eine geniale Tipp, den ihr jedem Kaffeetrinker mit auf den Weg geben könnt, um die Qualität in der eigenen Küche sofort zu steigern?

Tamara Ascheberg: Der einfachste Hebel ist: die besten Kaffeebohnen wählen und frisch, direkt vor dem Aufbrühen mahlen. Denn sobald der Kaffee gemahlen ist, verliert er extrem schnell Aroma. Wenn man dann noch sauber dosiert und nicht mit kochendem Wasser arbeitet, hat man ohne viel Technik sofort einen riesigen Qualitätssprung in der Tasse.

Stilpunkte: Ihr verzichtet auf Zwischenhändler. Was sind die größten Herausforderungen, aber auch die schönsten Momente, wenn man so eng mit den Kaffeefarmern zusammenarbeitet?

Sven Ascheberg: Das Schönste an dieser direkten Zusammenarbeit ist ganz klar, dass wir viel näher an den Menschen sind. Wenn man direkt mit den Kaffeefarmern arbeitet, entsteht eine echte Beziehung. So entstehen auch wundervolle Dinge über den Kaffee hinaus. Ein echtes Herzensprojekt für uns ist das Waisenhaus Santa Rosa de Lima. Zu sehen, dass unser nachhaltiger Kaffee ganz konkret dazu beiträgt, dass vor Ort etwas verbessert wird, macht diesen Weg extrem wertvoll.

Gleichzeitig bringt der direkte Handel mit Rohkaffee auch echte Herausforderungen mit sich. Schwankende Ernten oder logistische Engpässe gehören dazu. Ohne Zwischenhändler tragen wir diese Themen direkter mit. Das ist komplexer, aber auch ehrlicher für unseren Kaffeegenuss.

Schwarze Katze Kaffee Logo auf einem Kaffeesack
Schwarze Katze Kaffee

Stilpunkte: Ihr setzt konsequent auf Bio-Qualität. Wie schwierig ist es, diesen hohen Anspruch in der heutigen, globalen Lieferkette konstant aufrechtzuerhalten?

Tamara Ascheberg: Ja, das ist anspruchsvoll, aber genau deshalb machen wir es konsequent. Bio-Kaffee weltweit konstant zu halten bedeutet, sehr genau hinzuschauen. Der Schlüssel liegt für uns in engen, direkten Partnerschaften und klaren Standards, die wir nicht aufweichen. So bleibt nachhaltiger Kaffee nicht nur ein Label, sondern ein durchgängig geprüfter Standardentlang der gesamten Kette.

Stilpunkte: Wenn ihr euch für einen Kaffee entscheiden müsstet, welcher ist euer persönlicher Favorit für einen perfekten Start in den Tag?

Sven Ascheberg: Das ist bei uns tatsächlich nicht so einfach zu beantworten, da wir beide unterschiedliche Kaffeesorten lieben. Wer morgens den klaren Kick braucht, greift ganz klar zum Espresso Maximus – intensiv, kraftvoll und ideal als Wachmacher.

Wer den Start in den Tag lieber etwas sanfter angeht, ist mit unserem Café Crema Uganda perfekt aufgehoben – rund, harmonisch und angenehm weich. Am Ende zeigt das ganz gut, wofür wir stehen: Kaffee ist kein Einheitsprodukt, sondern ein persönliches Erlebnis und jeder Start in den Tag darf anders schmecken.

Detailansicht der Espresso Maximus und Cafe Crema Uganda Verpackung von Schwarze Katze Kaffee
Schwarze Katze Kaffee

Stilpunkte: Was ist etwas, das ihr über das Rösthandwerk gelernt habt, dasihr am Anfang nie erwartet hättet? Und wo soll die Reise für Schwarze Katze Kaffee hingehen?

Tamara Ascheberg: Was uns am Anfang wirklich überrascht hat: Wie sensibel Kaffeebohnen auf kleinste Veränderungen reagieren. Schon wenige Sekunden mehr oder weniger Röstzeit, ein minimal anderer Luftzug oder eine leicht andere Temperaturkurve verändern am Ende komplett den Geschmack.

Und vielleicht die wichtigste Erkenntnis überhaupt: Unser bester Kaffee entsteht durch Geduld. Für Schwarze Katze Kaffee soll die Reise genau dort weitergehen: Wir wollen noch viele Projekte starten und Menschen verbinden. Unser Ziel ist es, eine echte Community aufzubauen – für alle, die leidenschaftlich gerne Kaffee trinken. Wenn man es auf einen Gedanken runterbricht: „Guter Kaffee entsteht nicht durch Eile, sondern durch Aufmerksamkeit.“

Häufig gestellte Fragen

Was macht Spezialitätenkaffee besonders?

Spezialitätenkaffee zeichnet sich durch hochwertige Bohnen, nachvollziehbare Herkunft, sorgfältige Verarbeitung und ein individuelles Geschmacksprofil aus. Entscheidend sind Qualität entlang der gesamten Kette – vom Anbau bis zur Zubereitung.

Warum sind kleine Röstchargen bei Kaffee vorteilhaft?

Kleine Röstchargen ermöglichen mehr Kontrolle über Temperatur, Luftführung und Röstdauer. Dadurch kann jede Bohne gezielter entwickelt werden, ohne sie zu überhitzen. Das sorgt für mehr Klarheit, Balance und Charakter im Geschmack.

Warum sollte man Kaffeebohnen frisch mahlen?

Kaffeebohnen sollten möglichst direkt vor dem Aufbrühen gemahlen werden, weil gemahlener Kaffee schnell Aroma verliert. Frisches Mahlen, saubere Dosierung und nicht zu heißes Wasser können die Kaffeequalität zu Hause deutlich verbessern.

Was bedeutet Direct Trade bei Kaffee?

Direct Trade bedeutet, dass Kaffee möglichst direkt von den Produzenten bezogen wird, ohne viele Zwischenhändler. Dadurch können Transparenz, persönliche Beziehungen und faire Strukturen in der Lieferkette gestärkt werden.

Wie gelingt Barista-Kaffee zu Hause?

Barista-Kaffee zu Hause gelingt mit hochwertigen Bohnen, frischem Mahlen, passender Dosierung, geeignetem Mahlgrad und Wasser, das nicht kochend heiß ist. Schon diese einfachen Faktoren können den Geschmack deutlich verbessern, auch ohne professionelle Siebträgermaschine.

von Christina Brinkmann
Veröffentlicht am 30. Juli 2026
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Tamara und Sven Ascheberg

Tamara und Sven Ascheberg

Inhaberin Schwarze Katze Kaffee

Kurzbeschreibung über Tamara und Sven Ascheberg

Sven Ascheberg ist Gründer von Pro Coffee in Düren. Seit 2006 entwickelt er moderne Kaffee-, Snack- und Getränkesysteme für Unternehmen und verantwortet mit Schwarze Katze Kaffee zugleich eine Marke, die Spezialitätenkaffee, faire Herkunft und schonende Röstung miteinander verbindet.

Tamara Ascheberg prägt Schwarze Katze Kaffee mit einem klaren Gespür für Qualität, Markenidentität und bewussten Kaffeegenuss. Gemeinsam mit Sven Ascheberg steht sie für handgerösteten Spezialitätenkaffee in kleinen Chargen und eine Philosophie, die Herkunft, Nachhaltigkeit und Geschmack konsequent zusammendenkt.



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