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Anna-Lena Klensang
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Anna-Lena Klensang: Professionelle Lichtplanung & Lichtdesign: Wie durchdachte Beleuchtung Wohnräume, Architektur und Atmosphäre nachhaltig verändert

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Licht ist das unsichtbare Element, das Architektur erst zum Leben erweckt. Es formt Räume, schafft Atmosphäre und beeinflusst maßgeblich unser Wohlbefinden. Doch oft wird dieses Potenzial erst viel zu spät im Bauprozess erkannt – wenn überhaupt. Wir sprechen heute mit Frau Klensang, Architektin und Geschäftsführerin bei Lucente Lichtplanung. Als Tochter des Inhabers ist sie mit der Firma aufgewachsen und hat ihren Weg über ein Architekturstudium und einen Master in Lighting Design bewusst gewählt, um die „tiefe Materie Licht“ ganzheitlich zu verstehen. Im Interview teilt sie ihre Begeisterung für individuelle Konzepte und erklärt, warum Licht am Ende den Unterschied macht und warum eine frühzeitige Planung so wichtig ist.

STILPUNKTE: Frau Klensang, Sie sind quasi mit Lucente aufgewachsen. War es für Sie immer klar, dass Sie in die Fußstapfen Ihres Vaters treten oder was hat Sie schlussendlich an der Lichtplanung so fasziniert?

Anna-Lena Klensang: Es war für mich tatsächlich früh klar, dass ich in das Familienunternehmen einsteigen möchte, aber ich wollte ein ganzheitliches Fundament mitbringen. In einem Schülerpraktikum bei Occhio hat meine Vorgesetzte betont, dass sie erst Architektur studieren würde, wenn sie noch mal von vorne anfangen könnte. Das ist bei mir hängen geblieben. Also habe ich tatsächlich zuerst Architektur studiert, um die Sprache der Architekten fließend zu sprechen. Mein Ziel war es immer, tiefer in die Materie einzutauchen, weshalb ich den Master in Lichtdesign angeschlossen habe. Mich fasziniert vor allem, dass ein durchdachtes Beleuchtungskonzept Räumen Leben einhaucht. Dabei spielen übrigens nicht nur die hellen Bereiche, sondern auch gezielte Dunkelzonen eine entscheidende Rolle für die Wirkung.

Esstischbeleuchtungen
Lucente Lichtplanung

STILPUNKTE: Viele Bauherren kommen erst zu Ihnen, wenn die Wände bereits stehen. Warum plädieren Sie so stark für eine frühzeitige Lichtplanung?

Anna-Lena Klensang: Idealerweise sollten wir direkt nach der Entwurfsplanung des Architekten hinzugezogen werden. Wenn man beispielsweise gerade beim Küchenplaner war, ist das der perfekte Moment, um über das Küchenlichtkonzept nachzudenken. Wenn die Räume bereits fertig sind, ist es oft schwierig und kostspielig, beispielsweise Kabelwege für eine indirekte Beleuchtung oder spezifische Wandanschlüsse zu ändern. Eine frühzeitige Lichtgestaltung, egal ob im Flur oder in den Wohnbereichen, ermöglicht es uns, Lichtkegel gezielt als Gestaltungselement einzusetzen. Wer zu spät kommt, muss oft Kompromisse eingehen, die man durch ein frühes Lichtkonzept leicht hätte vermeiden können.

großer Esstisch mit Stühlen und Beleuchtung
Lucente Lichtplanung

STILPUNKTE: Licht braucht es überall. Wo setzen Sie Ihre Schwerpunkte in der Lichtgestaltung?

Anna-Lena Klensang: Unser Spektrum ist breit gefächert. Wir gestalten ganze Häuser oder Wohnungen, übernehmen jedoch auch einzelne Projekte, wie eine exklusive Badezimmerbeleuchtung. Im gewerblichen Bereich übernehmen wir vor allem Lichtkonzepte in Praxen, Kanzleien oder auch nur die individuelle Bürobeleuchtung am Schreibtisch. Ein echtes Herzensprojekt ist für uns die Kirchenbeleuchtung, ein Steckenpferd meines Vaters. Technisch gesehen ist heute fast alles möglich, besonders durch Smart Home Steuerungen, mit denen wir ganze Szenarien programmieren können. Auch die Lichtfarbe spielt eine unglaublich wichtige Rolle, um Materialien wie Naturstein oder Holz erst richtig zur Geltung zu bringen. Wir planen dabei immer von der Wirkung aus: Erst konzipieren wir die Lichtpunkte, dann suchen wir die passenden Leuchten aus.

Badezimmer mit Badewanne und Waschbecken in hellen Tönen
Lucente Lichtplanung

STILPUNKTE: Wie wichtig ist die emotionale Komponente bei der Erstellung des Lichtkonzepts und der Entscheidung beispielsweise für eine Designerleuchte oder einen einfachen Deckenstrahler?

Anna-Lena Klensang: Enorm wichtig! Licht ist das letzte Puzzleteil, das eingebaut wird, und oft das Element mit der größten Wirkung. Es ist herrlich zu sehen, wie Kunden, die anfangs skeptisch waren, ob sie eine professionelle Lichtplanung brauchen, am Ende völlig begeistert sind. Das Licht bringt oft erst den Wohlfühlcharakter in einen Raum oder setzt luxuriöse Materialien richtig in Szene. Eine hochwertige Natursteinplatte wirkt nun mal anders in einem abgestimmten Lichtkonzept als bei einer Turnhallenbeleuchtung. Dabei kommt es auch immer auf den Menschen und seine Bedürfnisse an. Manche mögen es sehr hell, andere bevorzugen eine dezente Ambientebeleuchtung und andere wiederrum wollen mit ihrer Esszimmerleuchte ein Statement setzen. Bei der Auswahl der Leuchte suchen wir daher auch gezielt nach Stilen, die natürlich mit dem restlichen Interior Design harmonieren. Jedes Konzept ist individuell, denn am Ende muss das Licht zum Menschen passen.

Dunkle Küche mit Natursteinplatte und Leuchten
Lucente Lichtplanung

STILPUNKTE: Lassen Sie uns über den Außenbereich sprechen. Was macht eine gute Außenbeleuchtung am Haus aus?

Anna-Lena Klensang: Das Beleuchtungskonzept hört nicht an der Terrassentür auf. Eine gute Außenbeleuchtung am Haus schafft Sicherheit, aber vor allem auch eine visuelle Erweiterung des Wohnraums nach draußen. Wir planen oft eine Terrassenbeleuchtung, die blendfrei ist und die Tiefe des Gartens miteinbezieht. Dabei nutzen wir natürlich hochwertige Leuchten für draußen, die wetterfest sind. Wenn man abends aus dem Fenster schaut und der Garten sanft illuminiert ist, verliert die schwarze Fensterscheibe ihren Schrecken und der Raum wirkt optisch viel größer.

Großes Haus mit Außenbeleuchtung
Lucente Lichtplanung

STILPUNKTE: Und zum Schluss: Was macht für Sie die Faszination an Ihrem Beruf aus? Gibt es ein Projekt, das Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben ist?

Anna-Lena Klensang: Das Schönste für mich ist die Einzigartigkeit jedes Auftrags. Jedes Haus, jeder Mensch und jedes Material erfordert ein neues, individuelles Lichtdesign. Besonders viel Spaß machen mir Projekte, mit denen ich mich identifizieren kann. Doch selbst wenn ein Stil mal nicht mein persönlicher Geschmack ist, reizt es mich, mein Know-how so einzusetzen, dass es perfekt zum Kunden passt. Es ist diese Herausforderung, für jeden Raum die passenden Lichtpunkte und Stile zu finden. Und es gibt nichts Schöneres als am Ende in die begeisterten Gesichter unserer Kunden zu sehen, wenn ein Raum in voller Pracht erstrahlt.

Ess- und Wohnraum
Lucente Lichtplanung

Häufig gestellte Fragen

Welche Projekte plant Lucente Lichtplanung besonders gern?

Lucente Lichtplanung übernimmt ganze Häuser, einzelne Räume und auch gewerbliche Projekte wie Praxen, Kanzleien oder Büros. Ein besonderes Herzensprojekt ist die Kirchenbeleuchtung, die schon der Vater von Anna-Lena Klensang geprägt hat. Das Spektrum reicht von Badezimmerbeleuchtung bis zur individuellen Schreibtischlösung.

Wie setzt Lucente Lichtplanung Lichtfarbe gezielt ein?

Lucente Lichtplanung nutzt Lichtfarbe, um Materialien wie Naturstein und Holz stärker wirken zu lassen. Anna-Lena Klensang plant zuerst die Lichtpunkte und wählt danach die passenden Leuchten aus. Auch Smart-Home-Steuerungen spielen eine Rolle, weil sie verschiedene Lichtszenarien flexibel programmierbar machen.

Warum sollte Lichtplanung schon in der Entwurfsphase starten?

Lichtplanung sollte früh starten, weil sich Kabelwege, Wandanschlüsse und indirekte Beleuchtung dann noch einfach einplanen lassen. Anna-Lena Klensang von Lucente Lichtplanung betont, dass spätere Änderungen oft teuer und kompliziert werden. Direkt nach der Entwurfsplanung entstehen die besten Voraussetzungen für ein stimmiges Lichtkonzept.

Was muss man bei der Außenbeleuchtung am Haus beachten?

Das Beleuchtungskonzept sollte nicht an der Terrassentür enden. Eine gute Außenbeleuchtung schafft Sicherheit und erweitert den Wohnraum optisch nach draußen. Empfohlen wird eine blendfreie Terrassenbeleuchtung, die die Tiefe des Gartens miteinbezieht und auf wetterfeste, hochwertige Leuchten setzt. So wirkt der Raum von innen abends deutlich größer.

Wie funktioniert eine Smart Home Beleuchtung?

Smart-Home-Beleuchtung funktioniert über eine zentrale Steuerung, mit der sich komplette Lichtszenarien programmieren lassen. Per App, Sprachbefehl oder Zeitplan passt sich das Licht automatisch an verschiedene Situationen und Tageszeiten an – vom hellen Arbeitslicht über eine dezente Ambientebeleuchtung bis hin zu einem bewussten Statement mit der Esszimmerleuchte. Bei Lucente Lichtplanung wird jedes Smart-Home-Lichtkonzept individuell auf den Menschen und seinen Lebensstil abgestimmt.

Was kostet eine professionelle Lichtplanung?

Eine professionelle Lichtplanung ist eine Investition, die sich langfristig auszahlt. Lucente Lichtplanung entwickelt individuelle Lichtkonzepte, die Architektur, Materialien und Wohnräume in Szene setzen und dabei Wohnkomfort, Atmosphäre sowie Energieeffizienz vereinen. Da jedes Projekt individuell ist, variieren die Kosten je nach Umfang, ob einzelner Raum oder ganzes Haus.

von Christina Brinkmann
Veröffentlicht am 3. Juni 2026
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Anna-Lena Klensang

Anna-Lena Klensang

Geschäftsführerin Lucente Lichtplanung

Kurzbeschreibung über Anna-Lena Klensang

Von Kindesbeinen an mit den Werten von Lucente aufgewachsen, trat Anna-Lena Klensang (31) pünktlich zum 30-jährigen Jubiläum im Oktober 2025 als Geschäftsführerin an die Seite ihres Vaters.

Nach ihrem dualen Architekturstudium, dem Eintritt in die Ingenieurskammer und ihrem Master im Lighting Design führt die zweifache Mutter das Familienunternehmen mit Sitz in Sittensen an der A1 nun gemeinsam mit ihrem Mann Jacques in die Zukunft.

Von dort aus begeistert ihr Team Kunden weit über Hamburg und Bremen hinaus mit innovativen Konzepten, die nicht nur Technik, sondern echte Atmosphäre schaffen – weil Licht viel zu wichtig ist, um es dem Zufall zu überlassen.



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