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STILPUNKTE®-Blog: Leckeres Tempeh-Gericht mit frischem Gemüse

Trendreport vegetarisches Essen

Tempeh - Gesunde Kost aus Soja

Speisen & Genuss

04.03.2019

Seit einigen Jahren ist die vegane und vegetarische Bewegung auf der Überholspur. In den Supermarktregalen drängen sich pflanzliche Alternativen immer mehr zwischen die Produkte aus tierischer Herkunft. Fleischlos essen? Für viele Freunde von Steak, Schnitzel, Käse und Burger ein absolutes No-Go. Doch es gibt viele leckere Varianten aus dem sogenannten Tempeh, die dem Geschmack und der Konsistenz von Fleisch durchaus ähnlich sind und auch die Küche des Fleischliebhabers bereichern können.

Stilpunkte-Blog: Leckeres Tempeh-Gericht

Oben: Scharfes Curry-Gericht mit Tempeh-Würfeln.

Was ist Tempeh?

Ursprünglich stammt er aus Indonesien, wo man ihn bereits seit Jahrhunderten als preiswerte Proteinquelle schätzt. Wir können Tempeh sowohl als Importware aus Asien, als auch aus deutscher und europäischer Herstellung kaufen. In Tempeh steckt besonders viel Eiweiß und daher ist er ernährungsphysiologisch wertvoll. 100g Tempeh beinhalten 19 g Eiweiß. Und auch an Mineralstoffen hat Tempeh viel zu bieten: Magnesium, Eisen, Kalium und Phosphor. Tempeh kann die Blutbildung fördern, enthält viele B-Vitamine und ist gut für die Figur. Zudem ist Tempeh bekömmlicher als das quarkähnliche Tofu oder Tahu und enthält kein Cholesterin.

Stilpunkte-Blog: Tempeh natur, eine zunehmend beliebte Alternative für die vegane und vegetarische Küche.

Oben: Tempeh natur, frisch aus der Verpackung
Unten: Frittierte Tempeh-Scheiben

Stilpunkte-Blog: Tempeh gebraten, ein würziger, vegetarischer Snack für Zwischendurch.
 
Genau wie Tofu wird Tempeh aus Sojabohnen hergestellt. Er sieht jedoch anders aus und besitzt eine festere Konsistenz. Bei der Herstellung werden gekochte und geschälte Sojabohnen ähnlich wie in der Käseproduktion mit einem Edelschimmelpilz „geimpft“. Für 1-2 Tage fermentiert die Masse bei 30-35 Grad. Der Pilz entwickelt dabei feine Pilzzellen, die sich um die gekochten Sojabohnen legen und sie zu einer festen Masse verbinden. Danach kann Tempeh unterschiedlich weiterverarbeitet werden. Er lässt sich räuchern, marinieren, braten, grillen oder frittieren und auf vielfältige Weise anrichten. Durch sein eigenes, nussiges Aroma eignet er sich besonders für deftige Speisen und asiatische Gerichte.

Tempeh einkaufen und zubereiten

Tempeh kann man in Stücken tiefgekühlt oder vakuumverpackt kaufen. Es gibt ihn in den Varianten natur oder auch geräuchert im Asienladen, Bioladen oder Reformhaus. Als Alternative zu Bacon, Kotelett und Co. ist Tempeh auch mit pikanter Würzung und sogar als Geschnetzeltes erhältlich. Je nach Herstellungsweise bleibt Tempeh im Kühlschrank mehrere Wochen lang frisch. Ist die Packung geöffnet, sollte man ihn allerdings schnell verbrauchen.
Tempeh eignet sich auch als veganes Schnitzel oder Steak. Man kann ihn grillen und braten. Geräucherten Tempeh können Sie zu Suppen, Eintöpfen und Hülsenfrüchten genießen oder getrocknet als Snack zwischendurch. Außerdem bildet er die perfekte Basis für veganes Curry und Gulasch.
 
Stilpunkte-Blog: Tempeh-Gericht mit Kecap-Sauce, leckeres Gericht aus Asien für Vegetarier

Oben: Gebratene Tempeh-Würfel mit Kecap-Sauce
 

Text: STILPUNKTE®-Redaktion, ns

Quellen:
https://veggieworld.de/tofu-seitan-tempeh/
https://eatsmarter.de/lexikon/warenkunde/soja-produkte/tempeh
 
Fotos:
pixabay.com (Aufmacher)
©Marco Mayer - stock.adobe.com (Curry)
©Akalong Suitsuit - stock.adobe.com (Tempeh Natur)
©teguhjatipras - stock.adobe.com (Tempeh frittiert)
©bezoetdebie - stock.adobe.com (Tempeh Kecap)

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