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Jörg Diekert
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Jörg Diekert: Weinhotel bei Trier – Genusskultur an der historischen Ayler Kupp

Erholung, Wein und gehobene Küche. Wer ein Weinhotel bei Trier sucht, das nicht den Standard bedient, sondern das Besondere, eine klare Handschrift und echte Gastlichkeit voranstellt, darf Ayl näher in den Blick nehmen. Dort führen Jörg und Laura Diekert das WEINhotel & Gästehaus Ayler Kupp – mitten in einer Kulturlandschaft, die für Weinfreunde weit mehr ist als schöne Kulisse. Denn die Ayler Kupp zählt zu den historisch bedeutenden Spitzenlagen der Saar. Das Anwesen liegt zwischen Trier, Saarburg und Luxemburg und empfiehlt sich als Rückzugsort für Genießer, Weinliebhaber und Entdecker. Im Gespräch mit STILPUNKTE erzählen die Gastgeber, warum sie sich einst spontan in das Haus „verliebten“ und was ihr Konzept besonders macht.

von Peter Laaks
Veröffentlicht am 13. April 2026
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STILPUNKTE: Herr Diekert, wer heute ins WEINhotel & Gästehaus Ayler Kupp kommt, spürt schnell: Dieses Haus und das gesamte Team haben Charakter. Wie begann Ihre Geschichte hier?

Jörg Diekert: Das Haus wurde 1954 auf dem Weingut Peter Lauer in Ayl an der Saar von der gleichnamigen Winzerfamilie errichtet und bis 2013 in Familienhand geführt. Wir sind 2014 eingestiegen. Eigentlich wollten wir uns beruflich verändern, aber nicht zwingend selbstständig machen. Doch bei der ersten Besichtigung haben wir uns tatsächlich in dieses Haus verliebt. Da war ziemlich schnell klar: Wenn wir diesen Schritt gehen, dann hier.

WEINhotel Ayler Kupp

STILPUNKTE: Was hat Sie an diesem Ort so überzeugt?

Jörg Diekert: Die Kombination war entscheidend. Der Wein war von Anfang an ein Zugpferd, die Kulinarik der zweite große Baustein und die Lage der dritte. Wir liegen direkt am Weingut, und genau das zieht viele Gäste an – auch internationale. Gleichzeitig ist die Saar etwas ruhiger, etwas verträumter als andere bekannte Weinregionen. Genau das schätzen viele Menschen, die nicht nur Urlaub machen, sondern wirklich genießen wollen.

STILPUNKTE: In Ihrem Haus darf man Ihre Frau, Laura, nicht nur mitnennen, sondern ausdrücklich hervorheben. Welche Rolle nimmt sie in Ihrem gemeinsamen Konzept ein? 

Jörg Diekert: Unbedingt. Das stimmt. Neben der begleitenden Geschäftsführung ist das Weinmetier ganz klar ihr Steckenpferd. Sie hat keine formale Sommelier-Ausbildung, aber faktisch nimmt sie genau diese Rolle ein. Gerade bei deutschen Weinen hat sie ein Wissen, das absolut auf Sommelier-Niveau ist. Unsere Gäste merken das schnell, weil sie nicht einfach nur Wein empfiehlt, sondern Stile, Charaktere und Geschichte verständlich macht und die passenden Begleitungen empfiehlt.

WEINhotel Ayler Kupp

STILPUNKTE: Dann kann man Laura Diekert mit gutem Recht als faktische Sommelière des Hauses bezeichnen?

Jörg Diekert: Ja, das trifft es gut. Und das ist wichtig, weil Gäste heute mehr möchten als nur ein schönes Glas Wein. Sie wollen wissen, warum ein Riesling zu einem Gericht passt, was die Saar besonders macht und worin sich Weine unterscheiden. Genau an dieser Stelle beginnt bei uns das eigentliche Erlebnis.

STILPUNKTE: Ihre Hauptzielgruppe setzt sich nicht nur aus Urlaubsgeschäft zusammen, sondern lässt sich auch ziemlich klar im Raum Trier, Saarburg und Luxemburg verorten. Was sind Ihre Einzugsgebiete?

Jörg Diekert: Trier ist definitiv eines unserer Einzugsgebiete. Wir haben dort Gäste und Stammkunden, und zugleich gibt es immer noch Menschen, die gar nicht wissen, dass es in Ayl ein solches Haus wie das unsrige gibt. Deshalb ist es wichtig, Ayl gedanklich stärker mit Trier und auch mit Saarburg zu verbinden. Das ist kein künstlicher Marketing-Trick, sondern entspricht der Realität unserer Gäste. Luxemburg ist für uns ebenfalls ein wichtiges Einzugsgebiet, weil dort viele Menschen eine ausgeprägte Genusskultur mitbringen, die optimal zu unserem Restaurant passt.

WEINhotel Ayler Kupp

STILPUNKTE: Wer also nach einem Restaurant bei Trier oder einem genussvollen Haus oder Hotel nahe Saarburg sucht, darf ruhig bei Ihnen einkehren, oder?

Jörg Diekert: Sehr gern. Wir sind kein Sterne-Restaurant, aber wir kochen auf gehobenem Niveau. Zu uns kommen Menschen, die sich kulinarisch gern etwas gönnen, ohne dass es steif oder abgehoben wirkt. Dazu kommen Weinbegeisterte und Gäste, die ein persönlich geführtes Haus suchen – kein austauschbares Hotel, sondern einen Ort mit Atmosphäre. 

STILPUNKTE: Wie würden Sie Ihre Küche beschreiben?

Jörg Diekert: Regional geprägt, saisonal gedacht und zeitgemäß interpretiert. Wir arbeiten gern mit Produkten aus der Region, etwa bei Fleisch, Käse oder Gemüse, ohne daraus eine Ideologie zu machen. Entscheidend ist für mich nicht das Etikett, sondern die Qualität auf dem Teller. Wir legen viel Wert auf Regionalität, aber eben nicht ausschließlich. Genau diese Freiheit benötigt eine Küche, wenn sie lebendig bleiben soll.

WEINhotel Ayler Kupp

STILPUNKTE: Ihr Haus zieht nicht nur Gäste aus der Region an, sondern auch Menschen von weiter her. Hat Sie das überrascht?

Jörg Diekert: Ja, durchaus. Gerade Gäste aus Skandinavien haben uns am Anfang überrascht. Wir haben Dänen und Schweden, die tatsächlich immer wiederkommen. Für viele ist der Wein der Anlass, und dann bleiben sie drei oder vier Tage hier. Dass wir in dieser eher ruhigen Region so viel internationales Publikum haben würden, war uns anfangs selbst nicht in dem Ausmaß bewusst. Umso schöner ist es natürlich, wenn Menschen von weiter weg genau das suchen, was wir hier anbieten.

STILPUNKTE: Das ist auch ein starkes Signal für die Qualität Ihres Hauses.

Jörg Diekert: Das sehen wir zumindest genauso. Und es zeigt eben, dass Saarwein, Küche und Atmosphäre zusammen funktionieren – nicht nur für Tagesgäste wie Radfahrer und Wanderer, sondern auch für Menschen, die bewusst anreisen.

WEINhotel Ayler Kupp

STILPUNKTE: Wie wichtig sind Stammgäste für Sie?

Jörg Diekert: Sehr wichtig! Übers Jahr gesehen liegt der Anteil bei ungefähr 35 Prozent Stammgästen. Das ist für unsere Größe eine gute Quote. Der Rest sind Urlaubsgäste, Weinreisende und Menschen, die uns neu entdecken. Aber genau diese Mischung ist für uns gut: Stammgäste geben Vertrauen, neue Gäste bringen immer wieder frische Impulse.

STILPUNKTE: Sie könnten Ihre eigene Vita durchaus etwas lauter spielen, oder nicht? 

Jörg Diekert: Könnten wir, sicherlich. Es ist aber eine bewusste Entscheidung, dies nicht zu tun. Ich habe früher bereits in einem anderen Haus einen Michelin-Stern erkocht. Aber möchten hier keinem Stern hinterherlaufen. Nicht aus mangelndem Anspruch, sondern weil wir auf dem Land arbeiten und Qualität dauerhaft verlässlich halten wollen. Verlässlichkeit ist uns wichtiger als Symbolik. Wenn Personal wegfällt, lässt sich ein hoher Anspruch nicht beliebig aus dem Boden stampfen. Uns ist wichtiger, dass das Erlebnis für die Gäste dauerhaft stimmt.

WEINhotel Ayler Kupp

STILPUNKTE: Was dürfen Gäste im WEINhotel & Gästehaus Ayler Kupp zusätzlich erwarten?

Jörg Diekert: Wir haben eine ganze Menge Veranstaltungen und Arrangements, die auch auf unserer Hotel- und Restaurant-Webseite beschrieben sind. Wir entwickeln uns aber ständig weiter, zusammen mit unseren Partnern. Mit Cuvée Privée haben wir ein Konzept mit Fünfgangmenü und begleitender Weinpräsentation etabliert, welches wir viermal im Jahr mit wechselnden Themen auflegen. Das nächste steht unter dem Titel „Saar trifft Thailand“: ein thailändisch angehauchtes Menü, kombiniert mit Saarweinen oder Weinen aus der Region, die dazu passen. Das funktioniert erstaunlich gut, weil die Saarweine zur asiatischen Küche hervorragend harmonieren. Dazu kommt ein neues Champagner-Event, mit dem wir ebenfalls bewusst neue Akzente setzen. So zeigen wir, dass wir nicht nur schön gelegen sind, sondern Wein, Küche und Erlebnis ganz bewusst zusammendenken.

STILPUNKTE: Was wünschen Sie sich für die kommenden Jahre?

Jörg Diekert: Dass noch mehr Menschen entdecken, wie besonders die Saar ist. Und dass Gäste, die ein Weinhotel bei Trier, ein Restaurant nahe Saarburg oder ein Haus mit echter Nähe zur Weinwelt suchen, uns als das wahrnehmen, was wir sein möchten: persönlich, genussorientiert, klein, individuell, familiengeführt und fest in dieser Region verwurzelt.

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Jörg Diekert

Jörg Diekert

Inhaber WEINhotel Ayler Kupp

Kurzbeschreibung über Jörg Diekert

Jörg und Laura Diekert haben das WEINhotel & Gästehaus Ayler Kupp in Ayl im Jahr 2014 als Inhaber übernommen. Sie verbinden dort Restaurant und Weinkultur in direkter Nähe zu Trier, Saarburg und Luxemburg. Gäste erwartet ein familiengeführtes Weinhotel und Gästehaus mit regional geprägter, saisonaler gehobener Küche, einer sorgfältig aufgebauten Weinauswahl, persönlicher Atmosphäre und hohem Komfort. Die Lage an der Ayler Kupp macht das Haus zugleich zu einem idealen Ausgangspunkt für Genießer, Weinfreunde und Entdecker der Saar-Region aus dem In- und Ausland.



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