Christian Bächle: Barfuß durch den Sommer – das Einmaleins der exklusiven Terrassengestaltung
Terrassen, nüchtern beschrieben als befestigter Freisitz, haben sich längst von der begrünten Außenfläche zum erweiterten Wohnraum gewandelt. Diese kleinen, oder auch größeren Paradiese unserer Zeit sind Rückzugsorte, zugleich ein architektonisches Bindeglied zwischen Haus und Natur und damit zentraler Bestandteil individueller Wohnkonzepte. Bei der B+M HolzWelt in Appenweier wird deutlich, wie vielfältig die Möglichkeiten moderner Terrassengestaltung sind. Ob natürliches Echtholz mit seiner einzigartigen Ausstrahlung oder hochwertige WPC-Systeme mit moderner Optik und Pflegeleichtigkeit – entscheidend ist stets die harmonische Verbindung aus Material, Planung und persönlichem Anspruch. Ein durchdachtes Gesamtkonzept und die kleinen feinen Details, machen aus einem rein funktionalen Bereich absolute Lieblingsplätze – Ihr ganz privates Bellevue.
STILPUNKTE: Warum wird die Terrasse heute immer stärker als Erweiterung des Wohnraums verstanden?
Christian Bächle: Die Art, wie wir wohnen und leben, hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Die Terrasse ist längst nicht mehr nur ein Platz für den Grill oder einzelne Gartenmöbel. Sie wird zunehmend als zusätzlicher Wohnraum im Freien geplant. Moderne Terrassen schaffen fließende Übergänge zwischen Innen- und Außenbereich. Große Glasflächen, einheitliche Bodenoptiken und hochwertige Outdoor-Möbel sorgen dafür, dass Wohnen, Entspannen und Genießen nach draußen erweitert werden. Die Terrasse wird damit zu einem zentralen Lebensraum für Familie, Freunde und Gäste. Entsprechend steigen die Ansprüche an Gestaltung, Materialien und Atmosphäre. Menschen möchten ihre Wohnqualität nicht nur innerhalb des Hauses erleben, sondern auch draußen Räume schaffen, die Komfort, Design und Persönlichkeit widerspiegeln – hochwertige Terrassenkonzepte orientieren sich nicht länger nur an praktischen Anforderungen. Und genau hier kommen wir ins Spiel. Wer ein derartiges Projekt plant, und sein persönliches Paradies gestalten möchte, sollte sich die vielfältigen Möglichkeiten, die die B+M HolzWelt in Appenweier bietet, nicht entgehen lassen.
STILPUNKTE: Holz oder WPC – welche Lösung passt zu welchem Anspruch und welchem Hauskonzept?
Christian Bächle: Eine pauschale Antwort gibt es hier nicht. Ob Holz oder WPC – beide Materialien haben ihre Berechtigung und bieten unterschiedliche Vorteile. Echtholz überzeugt durch seine natürliche Ausstrahlung, seine individuelle Maserung und eine lebendige Oberfläche, wie auch durch die äußerst angenehme Haptik. Wer Wert auf Natürlichkeit und einen authentischen Charakter legt, entscheidet sich häufig für Holz. WPC hingegen punktet mit hoher Pflegeleichtigkeit, gleichmäßiger Optik und einer besonders guten Alltagstauglichkeit. Gerade bei modernen Gebäuden mit klaren Linien wird WPC deshalb immer häufiger eingesetzt.
Die richtige Entscheidung hängt letztlich vom persönlichen Geschmack und den individuellen Vorstellungen, der Architektur des Hauses und dem gewünschten Charakter der Terrasse ab. Wie natürlich auch die Erwartungen an Pflege und Nutzung eine nicht unerhebliche Rolle spielen.
STILPUNKTE: Welche Unterschiede gibt es bei Haltbarkeit, Pflege und Optik?
Christian Bächle: Beide Varianten, hochwertige Holz- und WPC-Terrassen, können bei fachgerechter Planung und Pflege viele Jahre Freude bereiten. Holz entwickelt im Laufe der Zeit eine natürliche Patina und verändert seine Farbgebung durch Sonne und Witterung. Wer die ursprüngliche Optik erhalten möchte, sollte regelmäßig pflegen und ölen. Moderne Premium-WPC-Dielen sind äußerst robust, pflegeleicht und widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse. Sie benötigen deutlich weniger Pflegeaufwand und behalten ihre Optik über viele Jahre hinweg sehr konstant.
Neben der Frage nach den persönlichen Vorlieben zwischen natürlicher Veränderung und dauerhafter Gleichmäßigkeit, sind immer die Qualität des Materials und die fachgerechte Planung entscheidend - denn eine Terrasse ist eine langfristige Investition.
STILPUNKTE: Welche Holzarten eignen sich besonders für hochwertige Außenbereiche?
Christian Bächle: Im Premiumbereich kommen vor allem besonders langlebige und robuste Hölzer zum Einsatz, die den besonderen Bedingungen im Freien gewachsen sind. Sehr beliebt ist hier beispielsweise Garapa, ein südamerikanisches Hartholz. Gleichzeitig gewinnen heimische Holzarten wie Robinie oder auch hochwertige Thermohölzer zunehmend an Bedeutung, da sie Nachhaltigkeit und eine natürliche, elegante Optik miteinander verbinden. Diese Holzarten überzeugen durch ihre naturgegebene Widerstandsfähigkeit und ihre äußerst angenehme Oberfläche.
Entscheidend dabei ist jedoch nicht nur die Holzart selbst, die zur Nutzung und dem Standort passen sollte, sondern vor allem auch die Qualität der Verarbeitung und die fachgerechte Konstruktion der gesamten Terrasse.
STILPUNKTE: Wie wichtig ist die richtige Planung hinsichtlich Unterkonstruktion, Entwässerung und Pflege?
Christian Bächle: Die sichtbaren Dielen machen oft nur einen Teil des Erfolges aus – mindestens genauso wichtig sind die unsichtbaren Komponenten, wie der Unterbau. Eine fachgerecht, und professionell geplante Unterkonstruktion mit ausreichender Belüftung, funktionierender Entwässerung und die richtige Materialwahl entscheiden maßgeblich über Lebensdauer, Stabilität und Werterhalt. Gerade im Außenbereich wirken viele Faktoren zusammen: Feuchtigkeit, Temperaturwechsel und Witterung. Wer hier Kompromisse eingeht, riskiert spätere Schäden, Verformungen oder unnötige Reparaturen. Wer hingegen sorgfältig plant, schafft damit die Grundlage für viele Jahre Freude.
Deshalb sollte jede hochwertige Terrasse immer als Gesamtsystem betrachtet werden. Gerne unterstützen unsere kompetenten und erfahrenen Fachberater bei der Auswahl und Planung – damit der Traum vom Lieblingsplatz auch in Erfüllung geht.
STILPUNKTE: Welche Fehler passieren bei der Gestaltung von Terrassen besonders häufig?
Christian Bächle: Ein häufiger Fehler besteht darin, ausschließlich auf den Preis zu achten oder einzig allein optische Kriterien bei der Wahl der Dielen anzusetzen. Selbstverständlich spielen Design und Ästhetik eine wichtige Rolle – aber nicht minder entscheidend sind Nutzung, Lage und technische Voraussetzungen. Ebenso werden Terrassen oft zu klein geplant oder nicht ausreichend auf die spätere Nutzung abgestimmt. Dabei sollte bereits frühzeitig über Essbereiche, Loungemöbel, Sichtschutz, Beschattung und Beleuchtung nachgedacht werden – lieber ein bisschen Spielraum zugeben, damit auch Bewegungsfreiheit gewährleistet ist und ein Wohlgefühl entstehen kann. Und zum Dritten fällt immer wieder auf, dass Übergänge zwischen Haus, Garten und Terrasse nicht bedacht werden. Gerade aber das Fehlen der Benannten führt häufig dazu, dass das Gesamtbild später nicht harmonisch wirkt. Proportionen, Farben und Materialien sollten immer im großen Ganzen, im Zusammenspiel mit dem Gebäude und der umgebenden Flora betrachtet werden.
Eine hochwertige Terrasse entsteht nicht durch einzelne Elemente, sondern durch ein genau durchdachtes Gesamtkonzept, das alle Aspekte berücksichtigt.
STILPUNKTE: Wie lassen sich Terrassen harmonisch mit moderner Architektur verbinden?
Christian Bächle: Moderne Architektur lebt von klaren Linien, hochwertigen Materialien und einer ruhigen Gestaltung. Und genau diese Gestaltungssprache sollten Terrassen aufnehmen und fortführen. Großzügige Formate, elegante Farbwelten, flächenbündige Übergänge und hochwertige Details sorgen für ein stimmiges Gesamtbild. Besonders spannend, wirklich besonders und exquisit wird es, wenn Fassaden, Fenster, Türen und Terrassenflächen optisch aufeinander abgestimmt werden. Sich die unterschiedlichen Komponenten und Materialien, die Kombinationen aus Holz, Glas, Stein oder Metall, die unterschiedlichen Texturen miteinander verbinden und eine gemeinsame Designsprache bilden.
Die Terrasse, als Übergang zwischen Innenraum und Natur, ist der Ort, an dem Architektur erlebbar wird.
STILPUNKTE: Welche Trends prägen aktuell den Outdoor-Living-Bereich?
Christian Bächle: Der Trend geht eindeutig zu hochwertigen, individuellen Wohlfühlbereichen im Freien. Gefragt sind großzügige Lounges, Outdoor-Küchen, integrierte Beleuchtungskonzepte, moderne Sichtschutzlösungen und langlebige Premium-Materialien. Zudem wünschen sich viele Bauherren zunehmend pflegeleichte Lösungen, die Design, Komfort und Langlebigkeit miteinander verbinden.
Die Terrasse entwickelt sich dadurch immer stärker zum persönlichen Rückzugs- und Genussort – der Außenbereich wird zum vollwertigen Lebensraum, wo Komfort, Design und Funktionalität immer stärker zusammenwachsen.
STILPUNKTE: Warum spielt die Haptik gerade bei Terrassen eine so große Rolle?
Christian Bächle: Terrassen werden erlebt – und zwar nicht nur mit den Augen. Wer im Sommer barfuß über die Fläche läuft, spürt sofort Unterschiede in Struktur, Oberfläche und Materialqualität. Genau deshalb empfehlen wir, verschiedene Materialien nicht nur anzuschauen, sondern auch anzufassen und live zu erleben. Erst dadurch entsteht ein echtes Gefühl dafür, welches Material zum eigenen Anspruch passt.
Gerade deshalb ist die Haptik ein entscheidendes Kriterium. Materialien müssen nicht nur optisch überzeugen, sondern sich auch angenehm und authentisch anfühlen. Eine hervorragende Möglichkeit hierzu gibt es in Appenweier. Auf annähernd 700 m² Ausstellungsfläche präsentieren wir eine Vielzahl unterschiedlichster Materialien und Möglichkeiten, die nicht nur befühlt werden können, sondern ausreichend Raum für Inspirationen aller Art bieten – damit die geplante Terrasse auch mit Sicherheit zu dem erträumten Wohlfühlort wird.
STILPUNKTE: Was macht eine Terrasse zu einem echten Lieblingsplatz über viele Jahre?
Christian Bächle: Lieblingsplätze entstehen immer aus dem stimmigen Zusammenspiel vieler Faktoren. Dabei geht es nicht um kurzfristige Trends, sondern um ein langanhaltendes Gefühl, um Lebensqualität. Ein solcher Außenbereich schafft Harmonie, ist die Insel für persönliche Rückzugs-Momente, lange Sommerabende und gemeinsame Momente. Dafür verantwortlich sind hochwertige Materialien, eine durchdachte Planung, wie auch die harmonische Gestaltung, die in ihrer Gesamtheit für die richtige Atmosphäre sorgen und sichern, dass eine derart gestaltete Terrasse auch nach vielen Jahren noch begeistert.
Wer bereits bei der Planung auf Qualität setzt und sich umfassend beraten lässt, schafft einen Ort, nicht nur einen gebauten Außenort, an dem Erinnerungen entstehen – und an den man immer wieder gerne zurückkehrt. Wo es einen nahezu magisch hinzieht!
Wer die Unterschiede zwischen Holz und WPC selbst erleben möchte, sollte Materialien nicht nur auf Bildern betrachten, sondern live vergleichen. In der Ausstellung der B+M HolzWelt in Appenweier können Bauherren verschiedenste Terrassensysteme, Holzarten und Designvarianten direkt erleben, anfassen und miteinander vergleichen. Denn die beste Entscheidung entsteht dort, wo Beratung, Erfahrung und Inspiration zusammenkommen.
Materialien gestalten Lebensräume – auch im Außenbereich
Ihre B+M HolzWelt
Titelbild: Osmo
Häufig gestellte Fragen
Welches Holz eignet sich für eine Terrasse?
Für Terrassen eignen sich langlebige und witterungsbeständige Holzarten. Im hochwertigen Bereich werden beispielsweise Garapa, Robinie und Thermoholz verwendet. Garapa überzeugt als widerstandsfähiges Hartholz, während Robinie und Thermohölzer natürliche Optik und eine hohe Beständigkeit verbinden. Entscheidend sind neben der Holzart auch Qualität, Verarbeitung, Standort und fachgerechte Konstruktion.
Welche Terrassendielen sind die besten?
Die besten Terrassendielen passen zur Nutzung, Architektur und gewünschten Pflegeintensität. Holzdielen bieten eine natürliche Maserung, angenehme Haptik und lebendige Optik. Hochwertige WPC-Dielen sind pflegeleicht, formstabil und optisch gleichmäßig. Neben dem sichtbaren Belag entscheiden auch Unterkonstruktion, Entwässerung, Belüftung und Montagequalität über das langfristige Ergebnis.
Was ist besser: Holz oder WPC?
Holz eignet sich besonders für Menschen, die Natürlichkeit, individuelle Maserung und eine warme Oberfläche schätzen. WPC überzeugt durch gleichmäßige Optik, Robustheit und einen geringeren Pflegeaufwand. Holz verändert durch Sonne und Witterung seine Farbe und entwickelt eine Patina. Hochwertiges WPC bleibt optisch meist konstanter. Welche Lösung besser ist, hängt daher von Gestaltung, Nutzung und Pflegebereitschaft ab.
Wie lange hält eine WPC-Terrasse?
Eine hochwertige WPC-Terrasse kann bei fachgerechter Planung, geeigneter Unterkonstruktion und korrekter Montage viele Jahre genutzt werden. Die tatsächliche Lebensdauer hängt von Produktqualität, Materialaufbau, Belüftung, Entwässerung, Belastung und Standort ab. Auch bei pflegeleichten WPC-Dielen sollten Herstellerhinweise zur Reinigung und Wartung beachtet werden.
Welche Unterkonstruktion braucht eine Terrasse?
Die passende Unterkonstruktion hängt von Dielenmaterial, Untergrund, Aufbauhöhe und Belastung ab. Wichtig sind ausreichende Stabilität, funktionierende Entwässerung und eine gute Hinterlüftung. Wasser darf sich nicht dauerhaft unter den Dielen sammeln. Außerdem müssen Abstände und Befestigungssysteme zum verwendeten Holz- oder WPC-System passen, damit Verformungen und Feuchtigkeitsschäden vermieden werden.
Christian Bächle
Geschäftsführer B+M HolzWeltKurzbeschreibung über Christian Bächle
Christian Bächle ist Geschäftsführer der B+M HolzWelt in Appenweier und prägt die Weiterentwicklung eines Holzhandelsunternehmens mit über 70-jähriger Tradition. Mit unternehmerischem Weitblick verbindet er gewachsene Fachkompetenz mit modernen Strukturen, individuellen Komplettlösungen und persönlicher Beratung. Sein Anspruch: hochwertige Produkte und verlässliche Begleitung für anspruchsvolle Projekte in den Bereichen Bauen, Wohnen und Garten.
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