Facharzt für Frauenheilkunde
i Woman - Frauenärztin am Wasserturm
Gynäkologe · bioidentische Hormonersatztherapie · Longevity Frauengesundheit
Beethovenstraße 5
41061 Mönchengladbach
In der modernen Medizin hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass eine Vielzahl von chronischen Erkrankungen und Zivilisationsleiden direkt mit einer beeinträchtigten Funktion unserer Zellkraftwerke zusammenhängen. Ein gezielter Mitochondrien-Aufbau steht daher heute häufig im Mittelpunkt zukunftsorientierter Behandlungskonzepte. Frau Dr. Mücke setzt in ihrer Praxis auf das Intervall-Hypoxie-Training mittels des fortschrittlichen MitoVit®-Systems, um den zellulären Energiestoffwechsel nachhaltig zu reaktivieren.
Nach aktuellen medizinischen Erkenntnissen ist ein erheblicher Anteil an Zivilisations- und chronischen Erkrankungen eng mit geschädigten Mitochondrien in Zusammenhang zu bringen. In der modernen Medizin wird daher versucht, die Qualität dieser Zellorganellen durch spezielle Laboruntersuchungen präzise zu bestimmen und ihre Funktion gezielt zu unterstützen. Mitochondrien sind die unentbehrlichen Kraftquellen unserer Zellen: Sie versorgen den gesamten Organismus mit Energie in Form von ATP (Adenosintriphosphat). Darüber hinaus übernehmen sie fundamentale Aufgaben im Fettstoffwechsel, der Calciumspeicherung, der Wärmeproduktion, der Steroidhormonsynthese sowie der Regulation der Apoptose (dem kontrollierten Zelltod geschädigter oder überflüssiger Körperzellen).
Dass ausgerechnet ein steuerbarer Sauerstoffmangel (Hypoxie) zu einer tiefgreifenden Zellregeneration führt, wurden wissenschaftlich bereits bewiesen. Die Wissenschaftler William Kaelin, Gregg Semenza und Peter Ratcliffe entschlüsselten die molekularen Mechanismen, mit denen Zellen den Sauerstoffgehalt erfassen und notwendige Anpassungsreaktionen einleiten. Bereits 2012 wies Gregg Semenza nach, dass unter hypoxischen Bedingungen gealterte und beschädigte Mitochondrien beschleunigt abgebaut werden (Mitophagie), während gleichzeitig die Bildung neuer, funktionstüchtiger Mitochondrien gestärkt und neu aufgebaut wird.
Genau diese Erkenntnisse macht man sich im Ausdauersport bereits zu Nutze. Dort ist das Höhentraining (Hypoxietraining) seit Jahrzehnten als hocheffektive Methode zur Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit etabliert. In zunehmender Höhe nimmt der Luftdruck ab, was zu einer verringerten Anzahl an Sauerstoffmolekülen je Atemzug führt. Durch die körpereigene Anpassung an die sauerstoffarme Luft (Hypoxie) produziert der Organismus vermehrt rote Blutkörperchen (Erythrozyten), was zu einer verbesserten Sauerstoffversorgung des gesamten Körpers und einer signifikanten Leistungssteigerung führt.
Mit der MitoVit®-Therapie lässt sich dieser Effekt hocheffizient und ohne körperliche Anstrengung nutzen: Das MitoVit®-System gehört zu den fortschrittlichsten Hypoxietrainingssystemen auf dem Markt und ermöglicht ein intensives Höhentraining in absoluter Ruhe:
Das Höhentraining steigert jedoch nicht nur die Leistungsfähigkeit. In den Wechseljahren z. B. sinkt der Östrogenspiegel im Blut signifikant ab. Östrogen besitzt eine direkte schützende Wirkung auf die Zellkraftwerke: Es sorgt dafür, dass neue Mitochondrien gebildet und beschädigte zügig entfernt werden, bremst die Entstehung freier Radikaler und hält die Energieproduktion des Körpers effizient.
Fällt dieser Schutzschirm mit dem sinkenden Östrogenspiegel weg, sinkt die zelluläre Energieproduktion drastisch. Die Folgen sind vermehrter oxidativer Stress, eine verlangsamte Regeneration, schlechtere Insulinsensitivität und ein träger Stoffwechsel mit verminderter Fettverbrennung, was häufig zu einer ungewollten Gewichtszunahme führt.
Typische Wechseljahresbeschwerden finden genau hier ihre tiefere Ursache:
Zur Linderung genau dieser Symptome ist das Intervall-Hypoxie-Training mit MitoVit® ideal und hat bereits vielen Patientinnen zu mehr Energie und Lebensqualität verholfen.
Und auch bei weiteren gesundheitlichen Indikationen, zeigt das gezielte Sauerstofftraining in der Praxis von Frau Dr. Mücke herausragende Resultate:
Da bei einem Teil der von Long Covid Betroffenen deutliche Hinweise auf Störungen des Energiestoffwechsels, der Mitochondrienfunktion sowie der Mikrozirkulation gefunden wurden, wird die IHHT hier ebenfalls intensiv als möglicher Therapieansatz untersucht.
In der Praxis zeigen sich bereits konkrete positive Einzelfallberichte von Patienten mit Long Covid & Chronischem Fatigue-Syndrom (CFS): Sie berichten nach der MitoVit® Behandlung von einer spürbaren und deutlichen Verbesserung ihres Befindens.
Ein besonderer Behandlungsschwerpunkt in der Praxis von Frau Dr. Mücke liegt in der ganzheitlichen Kombination von Zellularmedizin und Endokrinologie: Idealerweise wird das IHHT-Training mit der individuellen Anwendung von bioidentischen Hormonen kombiniert. Durch diesen doppelten Ansatz – die Reaktivierung der Zellkraftwerke einerseits und den Ausgleich des Hormonhaushalts andererseits – werden bestmögliche Verbesserungen des körperlichen und seelischen Empfindens erzielt.
In den meisten Studien wird die MitoVit®-Therapie als insgesamt sehr gut verträglich beschrieben. Schwere Nebenwirkungen treten selten auf. Gelegentlich kann es unmittelbar nach der Sitzung zu vorübergehenden, milden Anpassungsreaktionen kommen:
Trotz aller Vorteile ist das Intervall-Hypoxie-Training nicht für alle Personen geeignet. Menschen mit folgenden gesundheitlichen Problemen sollten von dieser Methode absehen.
Die IHHT-Therapie wird im Beitrag als Intervall-Hypoxie-Training beschrieben. Während einer Sitzung atmet die Patientin über eine Maske abwechselnd sauerstoffarme sowie normale beziehungsweise sauerstoffreichere Luft. Das MitoVit®-System überwacht und steuert diese Intervalle individuell. Eine Sitzung dauert in der beschriebenen Praxis 40 Minuten und findet im Sitzen oder Liegen statt.
Der Beitrag beschreibt, dass der kontrollierte Sauerstoffmangel körpereigene Anpassungsprozesse anregen soll. Dabei sollen geschädigte oder gealterte Mitochondrien verstärkt abgebaut und die Bildung neuer, funktionsfähiger Mitochondrien unterstützt werden. Mitochondrien spielen eine zentrale Rolle bei der Bereitstellung von Zellenergie in Form von ATP.
Im Beitrag wird ein Zusammenhang zwischen dem sinkenden Östrogenspiegel, der mitochondrialen Energieproduktion und Beschwerden wie Müdigkeit, Erschöpfung, Brain Fog oder einem verlangsamten Stoffwechsel dargestellt. Die IHHT-Therapie wird dort als mögliche unterstützende Maßnahme beschrieben, um den zellulären Energiestoffwechsel anzuregen. Ob die Behandlung individuell geeignet ist, sollte vorab ärztlich abgeklärt werden.
Laut dem vorliegenden Beitrag wird die Behandlung überwiegend gut vertragen. Unmittelbar nach einer Sitzung können jedoch vorübergehend Müdigkeit, leichter Schwindel, Kopfschmerzen, Kribbeln, Übelkeit, Herzklopfen, ein kurzzeitig erhöhter Puls oder Blutdruckschwankungen auftreten.
Von einer Behandlung wird im Beitrag unter anderem bei instabilen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einem kürzlich erlittenen Herzinfarkt oder Schlaganfall, unkontrolliertem Bluthochdruck, schweren Lungenerkrankungen, schwerer Anämie, akuten Infektionen sowie während einer Schwangerschaft abgeraten. Vor dem Training ist deshalb eine individuelle medizinische Prüfung erforderlich.
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