Lichtstudio
Lucente Lichtplanung
Lichtstudio · Lichtplanung · Lampe
Stader Straße 2
27419 Sittensen
2 Kundenbewertungen, 5.0/5.0
Die Küche ist längst nicht mehr nur ein Ort zum Kochen. Sie ist Treffpunkt für Familie und Freunde, Arbeitsplatz, Esszimmer und Wohnraum zugleich. Genau diese unterschiedlichen Nutzungen müssen sich auch in der modernen Küchenbeleuchtung widerspiegeln. Am Schneidebrett braucht es helles, schattenfreies Arbeitslicht, zwei Meter weiter am Esstisch soll eine warme, fast intime Atmosphäre entstehen. Dazu kommen hochwertige Oberflächen, offene Grundrisse und die Tatsache, dass wir uns in kaum einem Raum so viele Stunden am Tag aufhalten.
Die Lichtplanervon Lucente begleiten seit über 30 Jahren hochwertige Küchenprojekte, oft in enger, langjähriger Zusammenarbeit mit exklusiven Küchenstudios, Architekten und Innenarchitekten. Diese Erfahrung zeigt dabei: Eine professionelle Lichtplanung in der Küche ist nie eine einzelne Leuchte an der Decke, sondern ein durchdachtes Lichtkonzept aus mehreren Ebenen, die je nach Situation zusammenwirken. Genau das macht den Raum so anspruchsvoll und für die Experten so spannend.
Das Team von Klensang startet nie mit den Leuchten für die Küche, sondern mit dem Alltag der Menschen. Jede Küche wird anders genutzt: Manche Familien kochen gemeinsam, andere verbringen ihre Abende an der Kücheninsel oder empfangen dort regelmäßig Gäste. Auf dieser Grundlage entwickelt das Team von Lucente verschiedene Lichtzonen. Arbeitsflächen erhalten blendfreies, helles Licht, das als funktionale Arbeitsleuchte Sicherheit und Komfort bietet. Kochinseln oder Esstische werden dagegen mit warmem, atmosphärischem Küchenlicht inszeniert, das zum Verweilen einlädt.
Ein hochwertiges Lichtkonzept in der Küche lebt davon, dass diese Bereiche nicht voneinander getrennt wirken, sondern harmonisch ineinander übergehen. So entsteht eine gezielte Küchenbeleuchtung, die den Raum strukturiert, Orientierung gibt und gleichzeitig eine wohnliche Atmosphäre schafft.
Eine hochwertige Lichtplanung berücksichtigt jedoch nicht nur die Helligkeit, sondern auch die Qualität des Lichts. Gerade in der Küche spielt eine hohe Farbwiedergabe eine entscheidende Rolle. Je höher die Farbwiedergabe (CRI), desto natürlicher erscheinen Farben. Für hochwertige Küchen werden deshalb in der Regel Leuchten mit einem CRI von über 90 empfohlen. Nur so wirken frische Lebensmittel natürlich und appetitlich. Die Kräuter erscheinen kräftig grün, Gemüse frisch und das Fleisch behält seine natürliche Farbe.
Ebenso wichtig ist die passende Lichtfarbe. Warmweißes Licht sorgt für Behaglichkeit und macht die Küche zum Wohnraum. Gleichzeitig muss das Küchenlicht genügend Brillanz besitzen, damit das Arbeiten angenehm bleibt. Die optimale Beleuchtung entsteht deshalb immer aus dem Zusammenspiel von Lichtfarbe, Farbwiedergabe und der richtigen Positionierung jeder einzelnen Küchenleuchte oder LED.
Materialien und Licht beeinflussen sich gegenseitig. Deshalb betrachten die Spezialisten von Lucente bei jeder Lichtplanung die Oberflächen ganz genau. Schließlich sind diese oft das Herzstück des gesamten Küchendesigns.
Besonders Naturstein spielt dabei eine herausragende Rolle. Viele Kunden besuchen gemeinsam mit ihrem Küchenplaner ein Natursteinwerk und wählen ihre Arbeitsplatte oder Kücheninsel ganz bewusst aus. Maserung, Struktur und Farbspiel machen jede Arbeitsplatte zu einem Unikat. Umso wichtiger ist es, dass diese Qualität später auch durch die passende Küchenbeleuchtung sichtbar wird. Eine ungeeignete Lichtfarbe oder falsch platzierte Küchenleuchte können den Stein flach, kühl oder leblos wirken lassen und ihm damit einen wesentlichen Teil seiner Ausstrahlung nehmen.
Genauso sensibel reagieren Hochglanzfronten. Sie reflektieren Licht sehr stark und können bei einer unüberlegten Planung störende Spiegelungen oder Blendungen erzeugen. Matte Lacke absorbieren Licht dagegen stärker und benötigen eine andere Lichtführung, während Holzoberflächen oder strukturierte Materialien durch gezielte Akzentbeleuchtung an Tiefe und Lebendigkeit gewinnen.
Am Ende ist wichtig: Nicht das Material muss sich dem Licht anpassen, sondern die Lichtplanung dem Material. Erst dann entfaltet eine hochwertige Küche ihre volle Wirkung.
Für die Experten von Lucente gehört eine intelligente Lichtsteuerung heute zu jeder hochwertigen Küchenausstattung. Eine Küche verändert ihre Nutzung im Laufe des Tages.
Morgens wünschen sich die meisten Menschen ein helles, aktivierendes Licht für den Start in den Tag. Beim Kochen wird eine hohe Beleuchtungsstärke für die Arbeitsfläche benötigt, während am Abend eine warme, wohnliche Atmosphäre im Vordergrund steht. Der Klassiker mit einem Schalter pro Küchenleuchte funktioniert in der modernen Küche nicht mehr. Niemand möchte abends fünf Schalter bedienen, um die richtige Stimmung zu erzeugen.
Deshalb programmieren die Lichtplaner unterschiedliche Lichtszenen, die sich per Taster oder App abrufen lassen. So verändert sich die Küchenbeleuchtung dynamisch mit dem Tagesablauf. Eine moderne Küchen-LED-Technik ermöglicht zusätzlich stufenloses Dimmen und teilweise sogar die Anpassung der Lichtfarbe. Das Ergebnis ist ein Lichtkonzept, das sich flexibel an das Leben seiner Nutzer anpasst.
Trotz dieser wichtigen Aspekte, nehmen viele die Lichtplanung selbst in die Hand oder wählen ein einfaches Standardkonzept, um Geld zu sparen. Die häufigste Sünde bei Standardplanungen: Ein Raster aus Downlights, gleichmäßig über die Decke verteilt, ohne Bezug zur Küche darunter. Das Ergebnis ist überall gleich hell und nirgendwo richtig gut. Oft steht man dann am wichtigsten Ort, der Arbeitsplatte, im eigenen Schatten oder hat das Gefühl, sich in einer Turnhalle zu befinden.
Dazu kommen: kaltweiße LEDs mit schlechter Farbwiedergabe, fehlende Dimmbarkeit, Pendelleuchten in falscher Höhe über dem Esstisch und blendende Spots genau in der Blickachse vom Sofa in die offene Küche. Oder noch schlimmer: Es gibt einfach nur eine einzige diffuse Küchenleuchte in der Mitte des Raumes.
In ihrer täglichen Arbeit als Lichtplaner sehen die Experten von Lucente diese Fehler regelmäßig und wissen aus Erfahrung, dass sie sich mit einem professionellen Konzept immer vermeiden lassen. Sie setzen auf durchdachte Lichtkonzepte und mehrere Lichtebenen, um die Küche vom Zweckraum zum schönsten Raum des Hauses zu machen. Dabei gilt: Je eher die Küchenlichtplanung beginnt, desto besser das Ergebnis.
Für Anna-Lena Klensang und Lucente liegt genau darin die Zukunft der Lichtplanung: Licht wird nicht nachträglich ergänzt, sondern von Beginn an als Teil der Architektur gedacht. „Die beste Lichtplanung ist nicht die, bei der möglichst viele Leuchten zu sehen sind. Es ist die, bei der alles selbstverständlich wirkt und der Raum seine ganze Wirkung entfalten kann.“
Für Küchen wird ein CRI-Wert (Farbwiedergabeindex) von mindestens 90 empfohlen, da Lebensmittel und Oberflächen erst ab diesem Niveau natürlich und appetitlich wirken. Werte unter 80 gelten als unzureichend, da Farben blass oder verfälscht erscheinen können. Ein hoher CRI ist dabei unabhängig von der Lichtfarbe zu betrachten – warmweißes Licht mit niedrigem CRI kann trotzdem unnatürlich wirken.
Warmweißes Licht im Bereich von etwa 2.700 bis 3.000 Kelvin gilt für Wohn- und Essbereiche als besonders behaglich, während Arbeitsflächen von einer etwas neutraleren, helleren Lichtfarbe profitieren können, um konzentriertes Arbeiten zu unterstützen. Entscheidend ist, wie im Text von Lucente beschrieben, das Zusammenspiel aus Lichtfarbe, CRI-Wert und Positionierung – eine einzelne Kenngröße allein macht noch kein gutes Küchenlicht.
Über dem Esstisch hat sich ein Abstand von rund 60 bis 80 Zentimetern zwischen Tischplatte und Leuchten-Unterkante als Richtwert etabliert; über einer Kücheninsel oder Theke, an der meist im Stehen gearbeitet wird, darf die Leuchte mit etwa 70 bis 80 Zentimetern über der Arbeitsfläche etwas höher hängen. Bei niedrigeren Raumhöhen empfiehlt sich der untere Bereich dieser Spanne, bei hohen Räumen der obere.
Die Kosten einer professionellen Lichtplanung hängen stark vom Umfang des Projekts, der Anzahl der Lichtzonen und der gewünschten Steuerungstechnik ab, weshalb sich eine pauschale Angabe kaum seriös treffen lässt. Anbieter wie Lucente kalkulieren die Planungsleistung meist individuell nach Beratungsgespräch und Grundriss – ein unverbindliches Erstgespräch schafft hier schnell Klarheit über den tatsächlichen Aufwand.
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