Dr. Matthias Föhn: Ästhetische Chirurgie in Augsburg – Natürlichkeit als Leitgedanke
Auch wenn die Geschichte der Schönheitsoperationen bis weit in die Antike zurückreicht, und bis heute nichts von ihrer Faszination und großen Bedeutung verloren hat – beinhaltet die moderne Ästhetische Chirurgie jedoch wesentlich mehr als nur klassische Schönheitsthemen. In seiner hochmodern ausgestatteten Praxis in Augsburg verbindet Dr. Matthias Föhn ein umfassendes Spektrum hervorragender Leistungen, und medizinische Innovationen mit höchster fachlicher Kompetenz und viel Einfühlungsvermögen zu stets individuellen Lösungen. Der erfahrene, auf rekonstruktive und Plastische Chirurgie spezialisierte Mediziner entwickelt Behandlungskonzepte, die sich an den Bedürfnissen seiner Patienten orientieren. Sein Anspruch: natürliche Ergebnisse, die nicht nur das äußere Erscheinungsbild verbessern, sondern auch Selbstvertrauen, Lebensqualität und Wohlbefinden nachhaltig stärken.
STILPUNKTE: Der Wunsch nach Schönheit ist ein uraltes Thema. Was hat Sie zur Plastischen Chirurgie und Handchirurgie geführt – was fasziniert Sie bis heute an diesem Fachgebiet?
Dr. Matthias Föhn: Es ist für mich in der Medizin das einzige Fachgebiet, das Wissenschaft, Medizin und Kunst in einem widerspiegelt. Meine Doktorarbeit an der Uniklinik Freiburg hat mich zur Plastischen Chirurgie geführt. Wir haben damals an unterschiedlichen Ersatzverfahren für verschiedene Gewebe wie Haut, Muskel, Nerven und Gefäße geforscht, dem sogenannten Tissue Engineering. Die Plastische Chirurgie wird häufig mit der Ästhetischen Chirurgie gleichgesetzt. Allerdings beruht sie auf vier Säulen – der Ästhetik, Rekonstruktion, Verbrennung und Hand-/Mikrochirurgie – und hat mit allen vier Teilbereichen das Ziel, die äußere Intaktheit des Körpers und der Funktionen wieder-/herzustellen. Die Wurzeln reichen bis circa 1200 v. Chr. zurück. Das Fachgebiet bietet eine große Vielseitigkeit an Eingriffen am gesamten Körper an und bietet ein hohes Maß an Patientenzufriedenheit. Stets sind hierbei eine individuelle Herangehensweise und hohe Präzision erforderlich.
STILPUNKTE: Welche Philosophie verfolgen Sie bei der Behandlung Ihrer Patientinnen und Patienten?
Dr. Matthias Föhn: Grundsätzlich steht für mich der Patient im Mittelpunkt der Behandlung. In einem ausführlichen und persönlichen Gespräch konzentriere ich mich auf die Wünsche jedes Einzelnen, woraus sich individuelle Behandlungspläne ergeben. Ziel ist immer, das Lebensgefühl der Patienten wiederherzustellen und damit die individuelle Attraktivität und Lebensfreude herauszuarbeiten.
STILPUNKTE: Schönheit entsteht im Auge des Betrachters, heißt es – was bedeutet für Sie persönlich Schönheit?
Dr. Matthias Föhn: Schönheit ist individuell und sollte auch so unterstrichen werden. Sie liegt im Auge des Betrachters und somit zuallererst beim Patienten, da er sich jeden Tag im Spiegel sieht. Zur Schönheit gehören ein harmonisches Außen und auch ein Innen. Ist der Patient mit dem Äußeren zufrieden, stellt sich mehr Lebensfreude und damit ebenfalls die Innenwirkung ein. Sie beginnt im Detail und vervollständigt sich zu einem Gesamtbild.
STILPUNKTE: Worauf richten Sie Ihr Augenmerk im ersten Gespräch mit neuen Patienten – was ist hierbei wichtig für Sie?
Dr. Matthias Föhn: Der Patient bekommt den Raum, selbst über ihn störende Dinge zu sprechen, was er geändert sehen möchte. Hierbei gilt es, die Bedürfnisse zu eruieren und ihn gegebenenfalls auch von einer bestimmten Vorstellung auf eine andere Betrachtung zu lenken, was eventuell besser passen würde. Was bedeutet, die Behandlung in diesem Fall individuell zu erweitern und zu verbessern. Jedoch immer ohne die Wünsche des Patienten zu missachten und dabei stets die Natürlichkeit zu unterstreichen.
STILPUNKTE: Sicherlich auch nicht unerheblich – welche Rolle spielt Empathie in Ihrem Praxisalltag?
Dr. Matthias Föhn: Empathie ist ein essenzieller Teil des Arztberufes. Studien zeigen, dass ein empathischer Arzt nachweislich die Genesung fördert, Ängste reduziert, die Vertrauensbasis stärkt und die Therapietreue erhöht. Meine Berufserfahrung trägt hier dazu bei, den Patienten abzuholen, ihm ein Gefühl des Vertrauens zu geben und ihn dadurch in seinem Bestreben zu unterstützen und zu fördern.
STILPUNKTE: Medizinische Qualifikation, eine sichere Hand und das Ästhetische Empfinden sind die Grundlagen – welche Bedeutung haben moderne Technologien für Ihre Arbeit?
Dr. Matthias Föhn: Moderne Technologien sind von großer Wichtigkeit, da sie unterstützend oder allein genutzt werden können. Moderne Straffungsoperationen zum Beispiel sind ohne zusätzliche energiebasierte Behandlungen wie Radiofrequenz, Laser, Plasma oder Ähnliches nicht mehr denkbar. Auch nicht- oder minimalinvasive Verfahren gewinnen heutzutage mehr und mehr an Bedeutung. All diese sind für den Arbeitsalltag unverzichtbar geworden.
STILPUNKTE: Ein weiterer wichtiger Faktor – wie schaffen Sie es, dass sich Ihre Patienten wohl und verstanden fühlen?
Dr. Matthias Föhn: Ich lasse mich auf den Patienten ein, lasse ihn erzählen, höre zu, bestärke sie oder ihn – hier kommt ebenfalls Empathie zum Tragen. Ich denke auch, dass meine über 20-jährige Berufserfahrung hier einen entscheidenden Einfluss nimmt, da ich mit vielen unterschiedlichen Wünschen und Vorstellungen in Berührung gekommen bin und so aus einem breiten Erfahrungsschatz schöpfen kann. Zudem spielen natürlich der erste Eindruck der Praxis wie die Aufnahme durch die MitarbeiterInnen, die Räumlichkeiten und die Atmosphäre in meinen Augen eine entscheidende Rolle.
STILPUNKTE: Die erste Hürde ist genommen, die Vertrauensbasis ist hergestellt – welche Eingriffe werden heute am häufigsten nachgefragt?
Dr. Matthias Föhn: Bei den nicht- beziehungsweise minimalinvasiven Behandlungen steht nach wie vor Botulinumtoxin an erster Stelle. Filler behalten weiterhin ihre Bedeutung, aber der Trend geht eindeutig zur Biostimulation. Das heißt, der Körper wird durch unterschiedliche Behandlungen zur Bildung von zum Beispiel Kollagen und Elastin angeregt. Dies kann durch Injektionen, aber auch durch gerade minimalinvasive Behandlungen wie Microneedling oder Radiofrequenz-Microneedling, wie etwa Morpheus8® oder invasive Behandlungen wie unter anderem Lasertherapien möglich sein.
Anders sieht es hingegen bei den operativen Behandlungen aus. Hier stehen weiterhin die Lidstraffungen und Brust- und Bauchoperationen an erster Stelle. Zunehmend an Bedeutung gewinnen Behandlungen nach massivem Gewichtsverlust nach Operationen oder durch die neuen Abnehmspritzen (GLP1-Agonisten wie Ozempic®, Mounjaro® etc.), die meist Ganzkörperstraffungen mit sich bringen.
STILPUNKTE: Gibt es auch Möglichkeiten einer kombinierten Ästhetischen und rekonstruktiven Chirurgie? In welchen Fällen kommt diese zum Tragen?
Dr. Matthias Föhn: Hier sind die Übergänge meist fließend und vielfältig. Angefangen bei einer einfachen Narbenkorrektur, die eventuell die Bewegung einschränkt, bis hin zu komplexen Tumoroperationen, die sowohl die Funktionen wiederherstellen, als auch zugleich das harmonische Gesamtbild berücksichtigen müssen. Ebenfalls nötig werden können diese nach Ästhetischen Eingriffen, wenn zum Beispiel das Oberlid nach Straffung nicht mehr ganz schließt und hier eine Korrektur erfolgen muss – etwas, was in meiner Praxis jedoch noch nicht vorgekommen ist.
STILPUNKTE: Ein anderer Gedanke, der sich aufdrängt – gibt es auch Grenzen in der modernen Plastischen Chirurgie?
Dr. Matthias Föhn: Die Grenzen bestehen für mich im eigenen Umgang mit Ethik und den eigenen Grenzen beziehungsweise auch dem persönlichen Schönheitsideal. Natürlich ist vieles möglich, oft jedoch nicht zu empfehlen – weder aus medizinischer noch aus Ästhetischer Sicht. Das Wichtigste sind als behandelnder Arzt meines Erachtens die eigenen Wertevorstellungen, Haltung und Verantwortung. Man muss auch Patienten ablehnen können. Weniger ist mehr, auch in der Ästhetischen Chirurgie.
STILPUNKTE: Welche Entwicklungen werden die Plastische Chirurgie Ihrer Ansicht nach prägen?
Dr. Matthias Föhn: Wir gehen weg vom Übertriebenen, wieder hin zu mehr Natürlichkeit. Es wird weiterhin die „Schlauchbootlippen“, zu große Brüste etc. geben, aber meine Patienten wünschen sich die Unterstützung ihrer Natürlichkeit und somit das Unterstreichen ihres Selbst, ihrer ureigenen Persönlichkeit.
Ferner werden in den nächsten Jahren sicherlich mehr und mehr nicht- und minimalinvasive Verfahren die Ästhetik unterstützen, verbessern und bereichern. Eine vollständige Abkehr der Ästhetischen Chirurgie wird es meines Erachtens aber nicht geben und sie wird auch durch nichts ersetzt werden können.
STILPUNKTE: Was geben Sie Ihren Patientinnen und Patienten bei dem Wunsch nach der vollkommenen Schönheit als Empfehlung mit auf den Weg?
Dr. Matthias Föhn: Vollkommene Schönheit – gibt es die denn wirklich? Ist nicht überall ein kleiner Makel zu sehen? Ist es nicht vielleicht gar dieser vermeintlich kleine Makel, der Individualität zeigt? Meine Patienten dürfen sie selbst bleiben! Ich unterstütze Sie darin, mehr Lebensqualität und -gefühl zu erreichen, ohne dass sie jemand anderes werden oder sein müssen. Sie sollen sich besser, frisch und wieder rundum wohl in ihrer Haut fühlen.
Natürlichkeit. Persönlichkeit. Schönheit. – Ihre Praxis Dr. Matthias Föhn
Häufig gestellte Fragen
Welche Entwicklungen sieht Dr. Föhn in der Ästhetischen Chirurgie?
Dr. Föhn sieht die ästhetische Chirurgie klar in Richtung Natürlichkeit und weniger Übertreibung. Nicht- und minimalinvasive Verfahren werden weiter wachsen und die Ästhetik ergänzen. Eine vollständige Ablösung der operativen Chirurgie erwartet er jedoch nicht, weil sie weiterhin unverzichtbar bleibt.
Warum setzt Dr. Föhn auf individuelle Behandlungspläne?
Dr. Föhn setzt auf individuelle Behandlungspläne, weil jeder Patient andere Wünsche, Bedürfnisse und Ausgangslagen mitbringt. Im persönlichen Gespräch erarbeitet er, was stört und was realistisch passt. So verbindet er medizinische Präzision mit einem Ergebnis, das Natürlichkeit und Lebensgefühl stärkt.
Welche minimalinvasiven Behandlungen sind aktuell besonders gefragt?
Besonders gefragt sind Botulinumtoxin, Filler und Biostimulation. Dazu zählen Microneedling, Radiofrequenz-Microneedling wie Morpheus8® sowie Lasertherapien. Diese Verfahren regen den Körper zur Bildung von Kollagen und Elastin an und gewinnen gegenüber klassischen Injektionen deutlich an Bedeutung.
Wann kommen kombinierte ästhetische und rekonstruktive Eingriffe zum Einsatz?
Kombinierte ästhetische und rekonstruktive Eingriffe kommen bei fließenden Übergängen zwischen Form und Funktion zum Einsatz. Typische Beispiele sind Narbenkorrekturen, die Bewegungen einschränken, oder komplexe Tumoroperationen. Auch nach ästhetischen Eingriffen kann eine funktionelle Korrektur nötig werden.
Was gehört zur Ästhetischen Chirurgie?
Zur Ästhetischen Chirurgie gehören operative und minimalinvasive Behandlungen zur Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes. Dazu zählen beispielsweise Lidstraffungen, Facelifts, Brustvergrößerungen oder -verkleinerungen, Bauchdeckenstraffungen, Fettabsaugungen sowie Faltenbehandlungen mit Botulinumtoxin oder Hyaluronsäure. Ziel ist es, natürliche und harmonische Ergebnisse zu erzielen, die das persönliche Wohlbefinden unterstützen.
Dr. Matthias Föhn
Inhaber Dr. Matthias Föhn - Praxis für Plastisch-Ästhetische Chirurgie und HandchirurgieKurzbeschreibung über Dr. Matthias Föhn
Dr. med. Matthias Föhn ist Facharzt für Plastische Chirurgie mit der Zusatzbezeichnung Handchirurgie und seit 2022 Inhaber seiner eigenen Praxis in Augsburg.
Nach seinem Studium der Humanmedizin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und seiner Promotion mit magna cum laude absolvierte er seine fachärztliche Weiterbildung am Universitätsklinikum Freiburg. Weitere berufliche Stationen führten ihn unter anderem als Oberarzt und ständigen Vertreter des Chefarztes an die Kantonsspitäler Münsterlingen und Frauenfeld in der Schweiz.
Von 2010 bis 2021 war Dr. Föhn am Universitätsklinikum Augsburg tätig, zuletzt als stellvertretender Sektionsleiter für Plastische und Handchirurgie. Neben seiner klinischen Tätigkeit verfügt er über langjährige wissenschaftliche Erfahrung im Bereich Tissue Engineering und war im Rahmen eines Forschungsstipendiums an der University of Michigan in den USA tätig.
Darüber hinaus ist Dr. Föhn regelmäßig als Referent auf nationalen und internationalen Kongressen und Lehrveranstaltungen aktiv.
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