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i Woman - Frauenärztin am Wasserturm - Bioidentische Hormontherapie: Wege zur Hormonbalance und Wohlbefinden in der Menopause

Fitness & Gesundheit
Christina Brinkmann
von Christina Brinkmann
Veröffentlicht am 23. Juni 2026
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Die Wechseljahre markieren einen bedeutenden Wendepunkt im Leben jeder Frau. In dieser Phase verändern sich die Hormone im Frauenkörper massiv, was oft mit verschiedenen Symptomen und Gesundheitsproblemen einhergeht. Um die Gesundheit, die Energie und das Wohlbefinden langfristig zu erhalten, bietet die moderne Gynäkologie innovative Ansätze wie die Bioidentische Hormonersatztherapie (BHRT). In der gynäkologischen Praxis am Wasserturm in Mönchengladbach ist es Dr. Anke Mückes Ziel, Frauen durch eine gezielte Prävention und ganzheitliche Medizin dabei zu unterstützen, die Hormonbalance wiederherzustellen und typische Wechseljahresbeschwerden effektiv zu lindern.

Hormonmangel und erste Symptome: Wenn der Frauenkörper sich verändert

Bereits mit Mitte 30 können Frauen zunehmend durch hormonellen Schwankungen wegen einer zunehmenden Dysfunktion der Eierstöcke und einer bestehenden Nebennierenrindeninsuffizienz natürlicherweise in ihrer Lebensqualität eingeschränkt sein. In diesem Fall ist eine Analyse der hormonellen Versorgung des Körpers sinnvoll. Vorwechseljahresphase mündet in die Phase der Wechseljahre, die in der Regel mit ca. 47 Jahren beginnen und um das 52. Lebensjahr beendet sind. Hier treten häufig starke Beschwerden auf. Auch in der Lebensphase der Menopause (Postmenopause) und des anschließenden Seniums können Wechseljahresbeschwerden weiterhinein belastender Faktor für die Lebensqualität der betroffenen Frauen darstellen.

Hormontherapie im Vergleich: Synthetische vs. natürliche Hormone

Zur Linderung der Beschwerden bietet die Pharmaindustrie eine Vielzahl an Medikamenten im Rahmen einer Hormontherapie an. Hierbei ist eine klassische konventionelle Hormonersatztherapie mit sogenannten synthetischen Hormonen von einer Hormontherapie mit sogenannten bioidentischen Hormonen zu unterscheiden. Bei der klassischen Hormonersatztherapie handelt es sich um die Substitution mit Ethinylestradiol, ein Östrogen, das aus dem Urin trächtiger Stuten gewonnen wird und viel Ähnlichkeit mit dem menschlichen Estradiol besitzt. Es wird in Kombination mit einem synthetischen Gestagen verabreicht.

Biodentische Hormone als Supplement zum einnehmen
i Woman - Frauenärztin am Wasserturm

Bioidentische Hormone: Die natürliche Hormontherapie für die Zellgesundheit

Bioidentische Hormone hingegen sind Steroidhormone, die zu 100 Prozent unseren körpereigenen Hormonen entsprechen. Sie besitzen einen identischen chemischen Aufbau. Alternativbegriffe sind auch humanidentische oder natürliche Hormone. Ausgangsstoff für die Synthese dieser Hormone ist ein Stoff, den man Diosgenin nennt, der zum Beispiel aus der wilden Yamswurzel oder auch aus Soja extrahiert werden kann und dann durch wenige chemische Schritte mit überschaubarem Arbeitsaufwand und damit relativ kostengünstig zum jeweiligen körpereigenen Hormon umgewandelt wird. Die wichtigsten bioidentischen Hormone, die in den Bereich der Gynäkologie fallen sind das Estradiol, das Progesteron (Gelbkörperhormon), das DHEA, das Testosteron und das Pregnenolon.

Longevity und Prävention: Osteoporose Therapie und Schutz der Gefäße

Die Anwendung bioidentischer Hormonpräparate bringt im Rahmen von Longevity und Anti-Aging Medizin viele Benefits. Sie schützt Knochen und unser Gefäßsystem und hilft bei der Prävention von altersbedingten Erkrankungen wie Prämenstruelles Syndrom, Libidoverlust, Hitzewallungen, Gelenk-und Muskelschmerzen, gestörter nächtlicher Schlaf, Osteopenie und Osteoporose. Eine frühzeitige Behandlung schützt zudem vor Arteriosklerose, Schlaganfall, Herzinsuffizienz, arteriellem Bluthochdruck, Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus, Demenz, Muskelabbau, Insulinresistenz, Depressionen, Scheidentrockenheit, rezidivierenden Harnwegsinfekten, psychischen Instabilitätszuständen bis hin zu Burn-out- Problematiken.

Hormonbalance behandeln: Individuelle Wege beim Frauenarzt

Jede Frau sollte für sich – nach einer fundierten Risikoabwägung – entscheiden, ob eine Hormontherapie der richtige Weg ist, um ihre Lebensqualität signifikant zu steigern. Ziel ist es, durch diese Form der Prävention bis ins hohe Alter gesund und vital zu bleiben, ohne später auf umfangreiche medikamentöse Behandlungen angewiesen zu sein.

Dame sitzt nachdenklich am Tisch
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Für die Umsetzung gibt es zwei Wege: Zum einen können bioidentische Hormone als industriell gefertigte Präparate verordnet werden, deren Kosten in der Regel von den Krankenkassen übernommen werden. Zum anderen besteht die Möglichkeit einer Individualrezeptur, bei der die Hormone in Spezialapotheken exakt auf die Patientin zugeschnitten werden. Diese individuelle Form der Therapie ist jedoch grundsätzlich keine Kassenleistung und muss als Eigenleistung selbst bezahlt werden.

Diagnose und Analyse: Hormonbalance Frau durch Fachkompetenz stärken

Die Basis für eine individuelle Bioidentische Hormonersatztherapie (BHRT) bilden ein ausführliches Anamnesegespräch bei Ihrem Gynäkologen sowie eine genaue Analyse der relevanten Hormonwerte im Blut. Sobald die Therapie beginnt, kann die Dosierung der einzelnen Hormone schrittweise angepasst werden. Ziel ist es, nicht nur die Beschwerdefreiheit zu erreichen, sondern auch optimale Blutwerte für die Zellgesundheit sicherzustellen.

Die benötigten Wirkstoffe können dabei individuell als Cremes oder Kapseln in Spezialapotheken angefertigt werden. Welche Darreichungsform am besten geeignet ist, wird im persönlichen Gespräch geklärt. Um den Therapieerfolg langfristig zu sichern, finden jährliche Kontrolltermine statt: Durch Folgegespräche und neue Laboranalysen wird geprüft, ob die Dosierung angepasst werden muss. Ergänzend zu den Blutuntersuchungen können hierbei auch Speicheltests sinnvoll sein.

Studienlage: Sicherheit der bioidentischen Hormontherapie

Die Vor- und Nachteile der konventionellen gegenüber der bioidentischen Hormontherapie werden in der Fachwelt intensiv diskutiert. Grundsätzlich gelten beide Therapieformen für eine Anwendungsdauer von bis zu fünf Jahren als unbedenklich. Bei einer konventionellen Behandlung über diesen Zeitraum hinaus zeigt sich ein leicht erhöhtes Brustkrebsrisiko, das jedoch im Vergleich zu anderen Lebensstil-Risikofaktoren als gering eingestuft wird. Zudem wird die Aussagekraft der bekannten WHI-Studie (Women’s Health Initiative), die dieses Risiko thematisierte, mittlerweile selbst von ihren ehemaligen Leitern öffentlich hinterfragt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Thromboserisiko bei oraler Einnahme von synthetischem Ethinylestradiol oder Estradiol. Um dieses Risiko zu minimieren, wird Estradiol heute bevorzugt transdermal (über die Haut) oder im Rahmen einer Individualrezeptur – etwa als Rimkus-Kapsel – verabreicht.

Supplements und Öle
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Aktuelle Studien zu bioidentischen Hormonen liefern vielversprechende Ergebnisse: So weist die französische E3N-Kohortestudie auf ein tendenziell geringeres Brustkrebsrisiko bei der Verwendung von natürlichem Progesteron im Vergleich zu synthetischen Gestagenen hin. Die KEEPS-Studie belegt zudem, dass transdermales Estradiol in Kombination mit Progesteron die Wechseljahresbeschwerden lindert und Stoffwechselparameter sowie die Insulinresistenz verbessert, ohne die Herzgesundheit negativ zu beeinflussen. Ergänzend dazu zeigt die ELITE-Studie, dass ein früher Therapiebeginn die Arterienverkalkung verlangsamen kann, was insgesamt für ein günstigeres Sicherheitsprofil der bioidentischen Therapie spricht.

Fazit: Mit Energie und Gesundheit durch die Wechseljahre

Seit 2020 betreut Dr. Mücke in ihrer Frauenarztpraxis viele Patientinnen mit hormonabhängigen Beschwerden. Unter der Anwendung von bioidentischen Hormonen bessern sich bei den meisten Frauen Beschwerden bereits nach 14 Tagen Anwendung. Es gibt Kontraindikationen für bioidentische Hormone, die vor einer Beratung beim Frauenarzt bekannt sein sollten. Dazu zählt das hormonpositive Mamma-CA, der Uterus myomatosus mit größeren Myomen und eine fortgeschrittene Arteriosklerose im höheren Lebensalter. Als ausgebildete Präventivmedizinerin empfiehlt Dr. Mücke, sich mit dem Thema der bioidentischen Hormontherapie zu beschäftigen, denn der Benefit für die Hormonbalance ist sehr hoch und hilft Frauen auch im Alter ein gutes Leben zu führen. „Frau sein und gesund zu bleiben“, das sollte unsere Motivation sein entsprechende Therapieoptionen zu überdenken und sich fachkundig dazu beraten zu lassen.

Häufig gestellte Fragen

Wie läuft eine bioidentische Hormontherapie beim Frauenarzt ab?

Eine bioidentische Hormontherapie beginnt mit einem ausführlichen Anamnesegespräch und der Analyse relevanter Hormonwerte im Blut. Danach wird die Dosierung schrittweise angepasst. Jährliche Kontrolltermine mit Folgegesprächen und Laboranalysen sichern den Therapieerfolg; Speicheltests können ergänzend sinnvoll sein.

Was unterscheidet bioidentische von synthetischen Hormonen?

Bioidentische Hormone entsprechen den körpereigenen Hormonen chemisch vollständig. Synthetische Hormone wie Ethinylestradiol werden dagegen künstlich hergestellt und oft mit synthetischen Gestagenen kombiniert. Der Artikel nennt Estradiol, Progesteron, DHEA, Testosteron und Pregnenolon als wichtige bioidentische Hormone.

Welche Darreichungsformen gibt es für bioidentische Hormone?

Bioidentische Hormone gibt es als Cremes, Kapseln und industriell gefertigte Präparate. In Spezialapotheken lassen sich auch Individualrezepturen exakt auf die Patientin zuschneiden. Estradiol wird laut Artikel bevorzugt transdermal über die Haut oder als Rimkus-Kapsel verabreicht.

Für wen ist eine bioidentische Hormonersatztherapie geeignet?

Die bioidentische Hormonersatztherapie richtet sich vor allem an Frauen, die unter Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen oder Erschöpfung leiden. In der Praxis i Woman wird zunächst im Rahmen eines ausführlichen Anamnese- und Beratungsgesprächs der individuelle Hormonstatus ermittelt – per Blut- oder Speichelanalyse. Auf dieser Basis entsteht ein maßgeschneidertes Therapiekonzept. Da es sich um eine Selbstzahlerleistung (IGeL) handelt, ist die Behandlung unabhängig vom Kassenleistungskatalog und kann vollständig auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt werden.

Wann beginnen die Wechseljahre ungefähr?

Die Wechseljahre beginnen laut Artikel in der Regel mit etwa 47 Jahren und enden um das 52. Lebensjahr. Schon ab Mitte 30 können hormonelle Schwankungen durch eine nachlassende Eierstockfunktion und eine Nebennierenrindeninsuffizienz die Lebensqualität beeinträchtigen.

Christina Brinkmann
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