Raumausstatter
Georg Geschier & Söhne
Exklusive Polsterei · Raumausstattung · Inneneinrichtung
Bossardstraße 1-3
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
1 Kundenbewertung, 5.0/5.0
Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Konsumenten wollen nachhaltiger leben und dafür zunehmen Gegenstände reparieren, statt sie neu zu kaufen. Vor allem im Bereich hochwertiger Polstermöbel kann Sebastian Geschier, Geschäftsführer des der Polsterei Georg Geschier & Söhne GmbH, diesen Trend bestätigen: „Nachhaltigkeit ist bei unseren Kunden von immenser Bedeutung", betont er. Dabei fußt der Gedanke, Polstermöbel neu beziehen zu lassen auf verschiedene Aspekte der Nachhaltigkeit.
Viele Kunden wünschen sich keine neuen Stühle, wollen Sessel oder Couch behalten. Sie lieben ihre zum Teil sehr hochwertigen Sitzgelegenheiten. „Polstermöbel im Mittelklasse- oder Premium-Segment sind wirkliche Werte – qualitativ und oft auch emotional behaftet", wie Sebastian Geschier aus jahrelanger Erfahrung weiß. Doch nach zehn oder mehr Jahren sieh man nahezu jedem Polstermöbel sein Leben an. Der Stoff oder das Leder haben merklich an Eleganz verloren. Der Sitzkomfort lässt deutlich nach. Und dennoch bleibt das Designer-Möbel ein Lieblingsstück. Der Grundgedanke: Warum neu kaufen, wenn ich restaurieren lassen kann?
Die Polsterei-Manufaktur Geschier & Söhne arbeitet das geliebte Polstermöbel auf, individuell und passgenau auf Wünsche abgestimmt. Im ersten Schritt steht dabei die genaue Analyse im Raum: Wie bequem sitze man noch auf dem Sessel, der Couch oder dem Stuhl? Gefallen Form und Ausführung des Gestells weiterhin? Welches Design schwebt für die Neugestaltung vor – idealerweise passend zur bestehenden Inneneinrichtung? Je nach Ausgangslage passt die Polsterei dann in der hauseigenen Schreinerei das bestehende Gestell an, etwa durch eine Sitzerhöhung. Sie polstert das bestehende Möbel auf, um einen weicheren oder auch härteren Sitz zu gewährleisten. Und bei Bedarf werden ergonomische Stützen integriert. Das Ziel ist dabei immer: alte Polstermöbel neu gestalten und bestehende Werte erhalten.
Bei der Umsetzung spielen Trends jedoch kaum eine Rolle. „Wir arbeiten weniger trendbasiert. Dafür ist Möbel Upcycling jedoch ein Thema, vor allem bei jüngeren Generationen", berichtet Sebastian Geschier. In seine Manufaktur kommen junge Kunden, die Erbstücke restaurieren lassen oder antike Stücke in angesagte Vintage Möbel verwandeln möchten. Eine professionelle Holzbearbeitung durch erfahrene Schreiner ist dabei ebenso wichtig, wie die Expertise in der Auswahl geeigneter Stoffe. Und gerade Stoffe haben nicht zuletzt einen wesentlichen Anteil an der nachhaltigen Polsterei.
Vor allem Leder steht immer wieder in der Kritik, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Leder-Sofas neu beziehen zu lassen, stellt Kunden, die nachhaltig leben wollen, daher oftmals vor die Frage: Ist Leder mit einem nachhaltigen Leben überhaupt vereinbar? Sebastian Geschier sagt ganz klar: "Ja. Leder ist erst einmal nur ein Nebenprodukt der Fleischindustrie. Und vor allem: Leder ist nicht gleich Leder." Die Lieferanten machen den Unterschied. Daher setzt der Meisterbetrieb ausschließlich auf Lieferanten aus Europa, bei denen er die Herkunft des Leders zweifelsfrei nachverfolgen kann. „Regionale Gerbereien aus Deutschland sind bevorzugte Lieferanten.", betont der Geschäftsführer. Durch die genaue Prüfung ihrer Lieferanten stellen Sebastian Geschier und seine Polsterei sicher, dass ausschließlich qualitativ hochwertige und nachhaltig produzierte Stoffe zum Einsatz kommen.
Leder ist dabei längst nicht der einzige Stoff, der von der Polsterei verwendet wird. Zu den beliebtesten nachhaltigen Naturmaterialien gehören Webstoffe und Leinen. Aber auch Stilstoffe und florale Jacquard-Stoffe sind gefragt. „Ein besonders beliebter Stoff stammt aus den 60er/70er-Jahren und erlebt derzeit ein Revival: Die „Pfeffer- & Salz-Stoffe“, berichtet Sebastian Geschier. Gerade diese überzeugen Kunden durch ihre Strapazierfähigkeit und Raffinesse: Von Weitem sehen diese Stoffe einfarbig aus. Bei näherer Betrachtung wiederum zeigt sich eine Strukturierung mit Bi- oder Tricolor-Garn.
Für die Polsterei-Manufaktur ist die Kombination aus Strapazierfähigkeit und individuellem Design bei ihren Stoffen entscheidend für ein nachhaltiges Aufpolstern. Das Designer-Möbel soll schließlich weitere zehn oder zwanzig Jahre Freude bringen und mit Sitzkomfort sowie einem eleganten Look überzeugen. „Das ist letztlich nicht nur im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit, sondern ebenso ökonomisch sinnvoll.", betont Sebastian Geschier. Der Grund: Seit der Pandemie sind die Preise in der Möbelindustrie massiv gestiegen – teils um 35 Prozent. "Wenn wir Ihr geliebtes Möbel neu beziehen, liegen wir meistens bei etwa einem Drittel des heutigen Neukaufpreises im Mittelklasse- und Premium-Segment", schließt Geschier. Aufpolstern statt Neukauf bietet Kunden damit nicht nur die Möglichkeit, ihr Lieblingsstück noch viele Jahre zu nutzen und mit neuer Polsterung und schickem Bezug mehr ökologische Nachhaltigkeit zu fördern. Auch für die ökonomische Nachhaltigkeit ist Upholstery in den meisten Fällen die sinnvollere Wahl.
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