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Modemesse Bread & Butter erfindet sich ständig neu

Zweimal im Jahr gibt die Mode in der Hauptstadt Berlin für jeweils drei Tage den Ton an. Die Modemesse Bread & Butter zieht als große Denim-, Street- und Urbanwear Show Aussteller, Einkäufer, Designer und Journalisten aus der ganzen Welt in die Stadt.

Initiator der Bread & Butter ist Karl-Heinz Müller und als Machertyp immer auf dem Weg nach vorn. Er kam als Außendienstmitarbeiter in die Modebranche, bevor er 1999 sein eigenes Jeans- und Urbanwear-Geschäft in Köln eröffnete. Die Idee, eine Modemesse als Show in eine Industriehalle zu verlegen, realisierte er 2001 mit Wolfgang Ahlers und Kristyan Geyr. Beide Partner stiegen 2009 aus dem Messegeschäft aus. Bis heute führt Müller das Unternehmen allein.

Für seine erste Kölner „Offshow for selected brands“ wählte er 2001 als Location eine stillgelegte Halle auf dem Industriegelände der Klöckner-Humboldt-Deutz AG. Bereits drei Messe-Shows später zog er in die denkmalgeschützte Siemens-Kabelwerkhalle nach Berlin um. Das historische Gebäude war schon zur ersten Veranstaltung mit 230 Ausstellern ausgebucht. Doch es wurde bald zu klein, weitere Anmietungen schwierig und die Verkehrsinfrastruktur unbefriedigend. Im Januar 2005 kämpften sich 650 Aussteller und 42.000 Besucher zur letzten Bread & Butter durch Berlin.

Müller verlagerte seine erfolgreiche Messe nach Barcelona auf das ehemalige Expo-Gelände. Die Branche honorierte seine Entscheidung mit höheren Aussteller- und Besucherzahlen. Dennoch war der Gedanke an eine Parallelveranstaltung ungebrochen. Nordeuropa sollte in Berlin, Südeuropa in Barcelona repräsentiert werden. Müller setzte die Idee um, aber die Branche zog es nach Spanien. Acht erfolgreiche Messen fanden in Barcelona statt. Hier führte Müller einen besonderen Service für Fachbesucher ein. Er versorgte sie im Vorfeld mit Informationen und Eintrittskarten und kalkulierte die Kosten anderweitig. In Barcelona sei die Bread & Butter zur internationalen Leitmesse in Europa avanciert, beschrieb Müller seinen Erfolg und kündigte dennoch mit „The market is the boss – und der braucht gerade jetzt eine grundlegende Erneuerung und Weiterentwicklung“ Veränderungen an. 2009 ging er zurück nach Berlin. Er verlagerte die Messe in den stillgelegten und unter Denkmalschutzauflagen umgebauten Flughafen Berlin-Tempelhof. Die Ausstellungsfläche kommt etwa der Barcelonas gleich, doch die Location ist stetig eine logistische und finanzielle Herausforderung. Während im Sommer die Außenflächen genutzt werden, müssen im Winter provisorische Wände und Aufbauten das in der Mitte zum Flugfeld offene Gebäude vor der Kälte schützen. Sein zehnjähriges Jubiläum feierte Müller mit 580 Ausstellern zwei Jahre später mit der „Bread & Butter Supershow“.

Für seine Veranstaltung im Januar 2013 plante er wieder Neues. Der Titel „Big Time – for the bold & brave brands“ sei wörtlich zu nehmen, verkündete Müller schon im September 2012, denn Bread & Butter müsse als internationale Leitmesse ein Impulsgeber bleiben. Daher akzeptiere die Tradeshow nur noch die anerkannten Marken der Branche. Die Bread & Butter gehe zu ihren Wurzeln zurück, als „Trade-Show for selected brands“.

Text: Ingrid Becker | Foto: Bread & Butter

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