Essenz. In Worte gemalt.
Ich glaube, dass jeder Mensch etwas in sich trägt, das gesehen werden möchte.
Nicht nur die großen Geschichten. Auch die leisen Gesten, die Widersprüche, der Humor, die kleinen Sätze und all das, was sich nicht in einem Lebenslauf zusammenfassen lässt.
Genau dafür mache ich diese Arbeit.
Ich sehe hin, wo andere vielleicht weitergehen. Ich höre auch auf das, was zwischen den Worten liegt. Und ich suche so lange, bis ich den Kern eines Menschen, eines Paares oder einer gemeinsamen Geschichte erkenne.
Sehen. Benennen. Bewahren.
Sehen bedeutet für mich, Menschen nicht auf Rollen, Daten oder einzelne Momente zu reduzieren.
Benennen bedeutet, Worte für das zu finden, was oft längst fühlbar ist, aber noch nie ausgesprochen wurde.
Bewahren bedeutet, diesem Wesentlichen einen Platz zu geben – in einer Rede, in einer Zeremonie und in der Erinnerung der Menschen, die dabei waren.
Vielleicht ist genau das mein Blick auf die Welt: Ich glaube nicht an glatte Geschichten. Ich glaube an die Gleichzeitigkeit.
An Tiefe und Leichtigkeit.
An Schönheit und Chaos.
An Freude, die neben Trauer existieren darf.
An Menschen, die nicht nur eine Seite haben.
Als freie Rednerin gestalte ich persönliche freie Trauungen, Trauerfeiern, Kinderwillkommensfeste und Tiertrauerfeiern in Duisburg, im Ruhrgebiet, in NRW und darüber hinaus.
Dabei geht es mir nie darum, Menschen schöner oder größer zu erzählen, als sie sind.
Es geht darum, sie wirklich zu erkennen.
Denn wenn ein Mensch sich in meinen Worten selbst wiederfindet, entsteht mehr als eine schöne Rede.
Es entsteht ein Moment, in dem etwas Wesentliches sichtbar wird.
Und was gesehen und benannt wurde, kann bewahrt werden.
Wortmalerei.
Essenz. In Worte gemalt.