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Traumhaus mit Blick aufs Wasser. Auslandsimmobilien sind im Trend. Wer wünscht sich nicht ein Haus dort, wo andere Urlaub machen?

Welche Länder, welche Kosten, welche Risiken

Immobilienkauf im Ausland

Beratung & Dienstleistung

09.05.2019

Der sonnige Süden Europas ist nach wie vor das Sehnsuchtsziel vieler Deutscher. Hier verbringen wir nur zu gerne unseren wohlverdienten Urlaub und träumen oftmals sogar von einem Leben unter südlicher Sonne. Daher verwundert es wenig, wenn früher oder später der Wunsch nach einer eigenen Immobilie im Ausland in uns erwacht. Sei es als Feriendomizil für die Familie, als (Zweit-) Wohnsitz im Alter oder als reine Kapitalanlage zu Vermietungszwecken. So schnell der Entschluss vielleicht gefasst sein mag, umso schwieriger kann die Realisierung werden. Denn beim Erwerb einer Auslandsimmobilie lauern Fallstricke. Wir haben Ihnen nachstehend einige Punkte zusammengestellt, die als erste Denkanstöße zu verstehen sind und keinesfalls eine fachkundige Beratung ersetzen.

Stilpunkte-Blog: Traumhaus im mediterranen Stil. Der Kauf einer Immobilie in den klassischen Ferienländern kann sich lohnen.

In welchen Ländern rentiert sich eine Auslandsimmobilie?

Gelohnt hat sich eine Auslandsimmobilie am Ende immer dann, wenn Sie Ihre persönliche Lebensqualität dadurch verbessern konnten. Ob das auch in finanzieller Hinsicht immer der Fall ist, hängt von vielen Faktoren ab, die sich im Vorfeld oftmals nicht ganz eindeutig bestimmen lassen. Generell kann man in vielen Ländern das Glück haben, ein Objekt günstig zu erwerben. Derzeit bieten sich insbesondere Spanien, Italien und Schweden mit relativ günstigen Preisen an. Auch Immobilien an der portugiesischen Algarve sind für Anleger interessant. In jedem Fall ist eine sorgfältige Recherche empfehlenswert, denn die Preise können je nach Region stark schwanken.

Stilpunkte-Blog: Villa im mallorquinischen Stil. Auslandsimmobilien in Spanien, Italien und Portugal sind gefragt und bieten attraktive Anlagemöglichkeiten.

In diesen Ländern ist der Erwerb einer Auslandsimmobilie problematisch

Bei unseren direkten Nachbarn in Dänemark, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden gibt es bürokratische Hürden, die einen Immobilienkauf zumindest erschweren. So müssen Sie in Dänemark mindestens fünf Jahre steuerpflichtig gelebt haben, um ein Sommerhaus erwerben zu dürfen. In Österreich benötigen Sie eine Erwerbsgenehmigung durch die Ausländergrundverkehrsbehörde. Die Schweiz verbietet es, Immobilien als reine Kapitalanlage zu erwerben und in den Niederlanden dürfen Sie als EU-Ausländer zwar eine Immobilie kaufen, müssen sie dann aber auch als Erstwohnsitz und nicht nur zu Ferienzwecken nutzen.

Stilpunkte-Blog: Haus mit Pool im sonnigen Süden. Immobilienkauf im Ausland bedarf eingehender Recherche und sachkundiger Beratung.

Aspekte zur Finanzierung einer Immobilie im Ausland

Sofern Sie die Finanzierung des Immobilienkaufs über einen Kredit in Betracht ziehen, ist es ratsam, wenn dennoch mindestens die Hälfte des Kaufpreises durch Eigenkapital gedeckt ist. Grundsätzlich können Sie einen Kredit sowohl im In- als auch im Ausland aufnehmen. Zu beachten ist jedoch, dass viele deutsche Kreditinstitute einen Immobilienkauf im Ausland als risikoreich einstufen und daher eine Finanzierung verweigern. Daneben gibt es die Möglichkeit, die Finanzierung über eine vor Ort im Ausland ansässige Bank vorzunehmen. Dies ist allerdings für den Käufer oft risikoreicher, da sich die Konditionen, Bestimmungen und Sicherheiten durchaus von den deutschen Gepflogenheiten unterscheiden können. Auch ist es nicht unüblich, dass Zinsen und Gebühren höher ausfallen als bei uns in Deutschland.

Die Auslandsimmobilie als Kapitalanlage

In Niedrigzins-Zeiten für Spareinlagen und Hypotheken sind Immobilien als Kapitalanlage gerade auch im Ausland beliebt. Immerhin kann eine Auslandsimmobilie in einer begehrten Touristenregion durchaus hohe Renditen versprechen, wenn man die Zusatzkosten und die örtlichen Steuern im Blick behält.

Stilpunkte-Blog: Anleger suchen Immobilienobjekte in den klassischen Urlaubsländern

Zusatzkosten, die nicht zu unterschätzen sind

Hierunter fallen die Steuern für den Hauskauf und die regionale Verwaltung, Kosten für die Besichtigung des Kaufobjektes, Notargebühren und Dolmetscherkosten für die Übersetzung der Dokumente sowie anfallende Kosten für die anschließende Betreuung, Pflege und Instandhaltung Ihrer Auslandsimmobilie, wenn Sie selbst nicht dauerhaft dort wohnen.

Eine Auslandsimmobilie kann eine lohnende Investition darstellen, die Sie sowohl persönlich als auch finanziell bereichert. Unabdingbar ist eine sorgfältige Recherche und eine sachkundige Beratung durch einen Finanzexperten und Immobilienmakler.


Stilpunkte-Blog: Der Kauf einer Immobilie im Ausland kann eine lohnende Investition darstellen. Zu berücksichtigen sind jedoch auch die Kosten für Betreuung und Instandhaltung, wenn der Besitzer selbst nicht dauerhaft dort wohnt.


Text: STILPUNKTE®-Redaktion, ir

Bitte beachten Sie: Die STILPUNKTE®-Blog-Berichte sind nur als Anregung gedacht, ersetzen aber keinesfalls eine fachkundige Beratung. Unsere Berichte werden sorgfältig recherchiert. Dennoch können, wie auch bei unseren Quellen, Fehler oder Irrtümer auftreten. Daher sind alle Angaben ohne Gewähr.

Fotos:
©AlexandreZveiger, www.photobank.ch, stock.adobe.com (Aufmacher)
©Matthew Dixon - stock.adobe.com (Haus im mediterranen Stil mit Meerblick, sowie Villen am Wasser)
©aldorado - stock.adobe.com (Finca, mallorquinisch)
©coralimages - stock.adobe.com (Haus mit Pool)
©Mara Zemgaliete - stock.adobe.com (Hauseinfahrt, Algarve)

Quellen:
https://www.financescout24.de/wissen/ratgeber/immobilien-im-ausland
https://de.bergfuerst.com/ratgeber/immobilien-als-kapitalanlage

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