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Traum vom offenen Wohnen - Die Grenzen zwischen den Lebensbereichen fließen

Draußen sinken die Temperaturen, die Blätter fallen zu Boden, drinnen locken gemütliche Sofas und die Wärme eines prasselnden Feuers im Kamin. Der Rückzugsort des eigenen Zuhauses wird nicht nur in den Wintermonaten bevorzugt, sondern ist der beherrschende Trend des Jahres wie die Messe „Imm Cologne“ zum Thema „Wohnen – Einrichten – Leben“ bestätigte. Denn nach Erkenntnis der Wohntrend-Experten verbringen die Menschen heute rund 90 Prozent ihrer Zeit in Innenräumen. Studien belegen, dass das eigene Zuhause zum sozialen Mittelpunkt avanciert und daher Kneipen- oder Restaurantbesuche immer mehr ersetzt. Freunde werden zunehmend nach Hause eingeladen und in den eigenen vier Wänden wird die eigene Persönlichkeit in all ihren Facetten demonstriert.


Da erlaubt ist, was gefällt, beobachten die Wohnexperten eine stetige „Entgrenzung“ der bisher strikt getrennten Räume, so dass die Lebensbereiche Schlaf- und Badezimmer oder Küche, Wohn- und Esszimmer verschmelzen. So rückt beispielsweise bei neuen Raumkonzeptionen durchaus eine freistehende Badewanne wie ein Wohnaccessoire in das Schlafzimmer oder Fernseher finden sich im Interieur von Küchen wieder. In der heutigen Wohnkultur sind die Grenzen fließend, und klare Funktionstrennungen sind überflüssig  geworden. Das Schlafzimmer als persönlichster Ort des ganzen Heims wurde früher tagsüber nicht genutzt, nun avanciert auch er zu einem Refugium der Ruhe und Entspannung und zur Wellness-Oase. Allerdings hat der Traum vom offenen Wohnen, der sich durch einen weitgehenden Verzicht auf Innenwände im Wohnbereich kennzeichnen lässt, seine natürlichen Grenzen nach der Meinung von Ursula Geismann, Trendanalystin des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie. Sie glaubt, dass die Menschen einen persönlichen Rückzugsraum brauchen. Daher raten Einrichtungs-experten, sich Zen- und Meditationsräume oder Lesezimmer einzurichten, die die Möglichkeit bieten, eine Tür hinter sich zu schließen.


Da sich die Wohnräume in ihrer Wertigkeit und Aussage verändern, müssen moderne Möbel viele Funktionen erfüllen. Dabei passen sich modulare Möbel jeder neuen Wohn- und Lebenssituation an, sie sind durch Ergänzung und Erweiterung veränderbar. So verwandelt sich zum Beispiel das Sofa zum Bett. Mobile Möbel sind flexibel, lassen sich leicht bewegen oder rollen, sie können Räume gliedern, teilen und verändern. Sofas, die von allen Seiten beeindrucken, können innerhalb der Räume verstellt werden, so dass neue Eindrücke entstehen. Tische werden mit einfachen Handgriffen verlängert, wenn Gäste zum Essen kommen, um sich danach rasch wieder in ein Platzsparwunder zu verwandeln. Flachbildschirme werden mit der Fernbedienung im Sideboard versenkt und Kochinseln locken mit integrierter amerikanischer Bar die Gäste gleich zum Essen an den Herd. Der bekannteste deutsche Premium-Saunahersteller macht bereits keinen Unterschied mehr zwischen Wohnraum und Wohlfühlraum. Er bietet ein Dampfbad aus Glas, das zum Beispiel positioniert im Wohnzimmer, einen fließenden und  harmonischen Übergang zwischen Wellness- und Wohnbereich ermöglicht. So verspricht schon der erste Anblick grenzenlose Entspannung.

 

Text: Claudia Wingens

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