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Stilpunkte-Blog: Zwei Läufer in den Abendstunden, Runner's High beim Jogging.

Jogging - Stresskiller und Glücklichmacher

Runner's High

Sport & Freizeit

21.02.2019

Für viele von uns ist der Gedanke ans Joggen ein Graus. Sich morgens vor der Arbeit aus dem Haus zu quälen für eine tägliche Laufrunde: Auf gar keinen Fall! Dabei wäre das vielleicht genau der richtige Start in den Tag, ein auflockernder Abschluss eines stressigen Arbeitstages, oder einfach eine befreiende Aktivität bei schlechter Stimmung oder Lustlosigkeit. Wer schon einmal recherchiert hat, weiß um die unglaublichen Benefits des Laufsports. Und um die Vorteile für sich entdecken zu können, ist kein Hetzen um die vier Ecken erforderlich. Leichtes Joggen oder Walken haben den gleichen Effekt. Lesen Sie hier, welche positiven Effekte das Joggen hat und wie Sie dem begehrten Runner's High näherkommen können:

Wissenschaftlich nachgewiesen: Das Runner's High

Viele geübte Läufer erreichen während ihres Laufs einen rauschähnlichen Zustand, auch genannt „Läuferhoch“. Es ist ein Gefühl von Glück, Euphorie und Schmerzfreiheit. Es tritt nach etwa einer Stunde ein. Zu diesem Zeitpunkt empfinden die meisten Sportler eigentlich Kraftlosigkeit. Genau dann setzt das Hochgefühl ein. Das Laufen scheint mühelos zu werden und geschieht fast von allein. Schmerzende Muskeln werden kaum noch wahrgenommen. Bei einigen anderen Sportarten ist dieses Phänomen ebenfalls bekannt: Unter anderem beim Fußball und beim Basketball. Warum das Runner's High entsteht, ist noch nicht komplett geklärt. Es gibt dazu aber einige Theorien:

Endorphine, die Glücklich-Macher

Ein morphinähnliches Glückshormon, das Endorphin, ist Kern einer weitverbreiteten Theorie zu den Ursachen. Wenn der Sportler seine Leistungsgrenze erreicht, wird dieses Hormon vom Körper ausgeschüttet und sorgt für eine Überschreitung der Schmerzgrenze. Das dient dem Organismus als Selbstschutz, denn Endorphine heben nicht nur die Stimmung, sondern funktionieren auch als körpereigene Schmerzstiller. Das Runner's High wird von geübten Läufern als erstrebenswerter Zustand angesehen. Anfänger sollten diesem aber nicht hinterherjagen! Sich schon zu Beginn mit zu langen Trainingseinheiten zu überfordern, ist ein häufiger Fehler. Es ist ganz normal, dass Einsteiger den Zustand zunächst nicht erreichen. Und, ganz wichtig: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt und lassen Sie sich bestätigen, dass der Laufsport für Sie und Sie für den Laufsport geeignet sind. Gibt Ihr Arzt ein „Go“, kann es losgehen.

STILPUNKTE-Blog: Jogging Runner's High mit den richtigen Essentials

Richtiges Laufen

Kaum eine Sportart ist effektiver und einfacher als Laufen. Es liegt in unserer Natur! Die Kondition wird gesteigert, Kalorien werden verbrannt und viele Läufer berichten von einem „freien Kopf“ nach dem Training. Besonders zu empfehlen ist das Laufen in der Natur, bei frischer Luft. Sportwissenschaftliche Studien zeigen, dass Läufer ausgeglichener und stressresistenter sind als Nicht-Läufer. Den allseits bekannten inneren Schweinehund können Sie durch einen einfachen Einstieg in das Laufen besiegen. Richtiges Aufwärmen erleichtert Ihnen das Joggen: Schnelles Gehen - Hopserlauf - Sprungübungen - Leichtes Dehnen
Setzen Sie sich zunächst kleine Ziele, die einfach zu erreichen sind. Sie können ruhig mit 10 Minuten beginnen, in denen Sie abwechselnd gehen und langsam joggen. Verlängern Sie die Dauer des Trainings wöchentlich und Sie werden merken, wie sich Ihre Leistung und Kondition langsam steigern. Auch auf die richtige Körperhaltung sollte geachtet werden: Viele Läufer halten den Oberkörper zu weit nach hinten. Idealerweise ist dieser beim Laufen leicht nach vorn gebeugt. Die Füße sollten richtig abgerollt werden, um Beschwerden in den Waden, Schienbeinen und Knien vorzubeugen. Am besten rollen Sie über die Ferse und die Außenkante des Fußes, dann über den Ballen nach vorn ab. Es empfiehlt sich, beim Laufen durch den Mund auszuatmen und durch die Nase einzuatmen, so dass die Atemluft angewärmt wird.

Running Essentials

Für eine optimale Ausrüstung sollten Sie unbedingt in hochwertige Laufschuhe investieren, mit einer Dämpfung, die zu der Bodenbeschaffenheit Ihrer üblichen Laufstrecken passt. Harte Böden wie Asphalt benötigen eine stärkere Dämpfung durch die Schuhsohle. Laufen Sie häufiger auf weichem Untergrund wie Waldboden oder Sand, eignet sich eine geringere Dämpfung mit stabilerer Fußführung, um Umknicken zu vermeiden. Beim Kauf bei einem Fachmann können Sie Ihre Füße und das Auftreten sogar per Kamera analysieren lassen, so dass Ihr zukünftiger Schuh Ihren Fuß optimal und individuell beim Lauf unterstützt. Eine sinnvolle Ergänzung des Jogging-Equipments ist Funktionskleidung, die warm und trocken hält und Bewegungsfreiheit bietet. Für Technik-Fans bietet der Markt auch eine große Auswahl an Sportuhren an, die GPS und Herzfrequenz dokumentieren.

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STILPUNKTE-Blog: Laufen in der Natur reduziert Stress und macht den Kopf frei.
 
Text: STILPUNKTE®-Redaktion, ns / Fotos: pexels, pixabay
 
Quellen:
https://de.beatyesterday.org/active/running/richtig-laufen-die-besten-tipps-fuer-anfaenger/
https://de.beatyesterday.org/active/running/runners-high-so-entsteht-das-sagenumwobene-laeuferhoch/

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