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Stilpunkte-Blog: Zwei kleine Kinder beim Plätzchenbacken in der Adventszeit

Advents- und Weihnachtszeit

Plätzchenduft liegt in der Luft

Speisen & Genuss

30.11.2018

Die Advents- und Weihnachtszeit lebt von liebgewonnenen Ritualen und alten Traditionen. Diese werden von Generation zu Generation weitergegeben und erfahren mit der Gründung neuer Familien und Freundschaften oftmals neue Varianten. Eine Aktivität gilt aber als unumstößlich: das Plätzchenbacken. Wer schon auf Kindesbeinen mit mehlverstaubter Schürze die kleinen Händchen tief in den Teig gegraben hat, weiß um diese heimeligen Momente in der aufgeheizten Küche.
Spätestens zum ersten Advent wird meist das Lieblingsrezept hervorgeholt und die Keksdosen mit glühendem Enthusiasmus gefüllt. Dann erleben auch die Gewürze ihre Sternstunde, die im übrigen Jahr häufig kaum zum Einsatz kommen. Beim Kosten ihres Geschmacks meldet sich unmittelbar ein Sinneseindruck, ein Gefühl: So schmeckt Weihnachten!
Für Lebkuchen unverzichtbar sind Piment, Koriander und Anis. Ihr Aroma, zwischen stark süß und leicht herb, macht den typischen Lebkuchengeschmack aus. Auch der würzige Kardamom ist fester Bestandteil vieler Rezepte und zählt zu den weltweit erlesensten Gewürzen. Eine leicht bittere Note verleiht die Gewürznelke. Vorsichtig dosiert, zaubert sie raffinierte Geschmackserlebnisse.
Absolutes Muss sind mit ihrem unverkennbaren Aroma aber Zimt und Vanille. Ihre Beigabe versüßen nicht nur jedes Gebäck, auch in Kuchen, Desserts und Getränken versprühen sie ihren weihnachtlichen Charme und hinterlassen nach dem Verzehr selige Genießer.


Gaumenfreude - französischer Apfelkuchen

Ein unwiderstehlicher Duft zieht durch das Haus und ruft die ganze Familie zum genussvollen Schlemmen an den Tisch. Feinstes Gebäck und köstlicher Kuchen zum Kaffee oder als krönender Abschluss eines Menüs versüßen die Weihnachtszeit – Die schier unendliche Auswahl an knusprigen Plätzchen und gefüllten Stollen bedeuten für Leckermäulchen jeden Alters wahre Glückseligkeit. Lebkuchen, Vanillekipferl, würzige Schokoladenkuchen oder heiße Waffeln zählen zu dieser Jahreszeit zu den favorisierten Rezepten der traditionellen Weihnachtsbäckerei, doch auch Klassiker wie der heiß geliebte Apfelkuchen schmücken jede festlich gedeckte Tafel. Er vermittelt nicht nur ein Stück Heimatgefühl und ist oftmals mit wertvollen Erinnerungen an das Zusammensein mit lieben Menschen verbunden, sondern lässt sich mit wenig Aufwand in weihnachtlichem Gewand neu interpretieren. Für einen besonderen Geschmack sorgt nach persönlichem Belieben die Zugabe weiterer Komponenten wie Rosinen, Walnüsse, Mandeln oder die himmlisch duftenden, geschmacklich vielfältigen Aromen weihnachtlicher Gewürze. Ein Festtag für die Sinne!

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Zubereitung: Alle Zutaten mit den Händen in einer Schüssel gut verkneten. Den Teig für eine Stunde in den Kühlschrank geben. Äpfel schälen und in kleine Stückchen schneiden, mit Zimt und Zucker mischen. Ggf. weitere gewünschte Gewürze oder Nüsse hinzufügen. Backform mit Backpapier auslegen, Backofen auf 160 Grad Heißluft vorheizen. Teig in zwei gleich große Teile teilen. Eine Hälfte gleichmäßig in einer Springform verteilen. Apfel-Mischung einfüllen. Aus dem restlichen Teig einen Deckel ausrollen oder mit Plätzchenausstechern Figuren wie Sterne ausstanzen und auf die Äpfel geben. Kuchen für ca. 45-50 Minuten backen. Vor dem Anschneiden auskühlen lassen.

Teig:

150 g Butter
100 g Zucker
2 Eigelb
300 g Mehl
2 TL Backpulver
2 EL Schmand
Prise Salz

Füllung:

6 mittelgroße Äpfel
1 TL Zimt
3 EL Zucker
1 PK Vanillezucker

Winter Wonderland - Dekorationsideen

Nicht nur der Gaumen will an Weihnachten verwöhnt sein, auch für das Auge und Seele sind liebevoll gestaltete Festtafeln eine wahre Freude. Der wohlige Schein von Kerzen symbolisiert die Vorfreude auf das Fest, aber auch die Sehnsucht nach Licht und Wärme in der dunklen Jahreszeit. Die mit Weihnachten fest verbundenen Tannenzweige verbreiten mit wenigen Handgriffen eine winterliche Stimmung und lassen sich wunderbar kombinieren – Ganz gleich ob man es schlicht und puristisch, farbintensiv und opulent, modern oder ganz klassisch für sein Interieur bevorzugt. Der Griff ins Gewürzregal lohnt sich zudem nicht nur beim Kochen und Backen. Auch beim Dekorieren verströmen Zimtstangen, Anis-Sterne oder Muskatnüsse auf dem Tisch, in den Adventskranz eingearbeitet, auf dem Serviertablett oder dem Keksteller platziert ihr Aroma und verbreiten als natürliche Komponenten weihnachtliches Flair.
Und sollte ein stark ausgeprägter Hang zum festlichen Schmücken einmal in Frage gestellt werden: Menschen, die gerne dekorieren, sollen gelassener und glücklicher sein. Das Schmücken, Basteln und Arrangieren ruft laut Psychologen Erinnerungen an die unbeschwerte Zeit als Kind hervor und bringt ein Stück der damaligen Aufregung und Magie der Festtage zurück. Auch wirken geschmückte Häuser und Wohnungen auf ihre Betrachter freundlicher. Somit: nur Mut und viel Freude am ganz persönlichen Winter Wonderland.

Text: STILPUNKTE-Redaktion, cw  /  Fotos: iStock, Adobe Stock

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