STILPUNKTE LIFESTYLE GUIDE
 
Smart Home Technologie wird auch in der Zukunft unser Wohnen bestimmen, zugunsten von Energieeffizienz und eines Smart Living, in dem wir uns auf Wesentliches besinnen können.

So sieht das Wohnen der Zukunft aus

Moderne Trends

Leben & Wohnen

19.06.2019

In den letzten Jahrzehnten hat sich unser Leben und so auch die Art, wie wir wohnen, stark verändert. Viele neue Möglichkeiten haben sich aufgetan, vor allem durch technologische Fortschritte, aber auch, was unsere Einstellung zu unserem Zuhause betrifft.

Was sind aktuelle Trends, die für die nächsten Jahre bestehen bleiben?

Internet of Things: Die Digitalisierung hat mit dem Computer im Arbeitszimmer nicht aufgehört. Auch das Smartphone in jeder Hosentasche war noch lange nicht das Ende – umfassende Vernetzung aller vorstellbarer Geräte und Produkte ist jetzt bereits eine Spielwiese für Produktentwickler.

Energieeffizienz: Die Nachhaltigkeit unseres Lebensstils im Alltag zu unterstützen, ist natürlich auch deutlich besser für unser Gewissen. Wir versprechen uns davon, nachts besser schlafen zu können.

Komfort: Da wir immer mehr Zeit zuhause verbringen werden und unsere individuelle Gesundheit in den Vordergrund rückt, hat ein bequemes Leben einen größeren Stellenwert. Man wird kaum mehr Kompromisse eingehen müssen, was Komfort betrifft. Schon heute werden beispielsweise hochqualitative Betten nach den Erkenntnissen von Schlaf- und Gesundheitsforschern entwickelt, die unsere Lebensqualität spürbar anheben.

Natürliche Materialien: Zusammen mit der Sensibilisierung auf Energiesparen hat die Nachhaltigkeit und das erhöhte Naturbewusstsein auch einen Einfluss auf die Inneneinrichtung. Bodenbeläge aus PVC und Kunststofffenster haben ausgedient. Naturstein, Holz und polierter Beton mit ihrer natürlichen Struktur und der natürlichen Farbgebung wirken nie langweilig und dabei immer edel.

Smart Home Küche: Wohnen in der Zukunft mit Smart Home, Smart Living Konzepte versprechen nicht nur Energieeffizienz, sondern auch Zeitgewinn und Komfort.

Wie wohnen wir in absehbarer Zeit?

Im Zuge von technologischen Neuerungen und Veränderungen in der Gesellschaft werden Individualität und Avantgarde eine wahre Renaissance erleben. Jeder kann mit definieren, wie das Wohnen der Zukunft im Detail aussieht. Dabei dürfte der traditionelle Standard des großen Einfamilienhauses verloren gehen und individuelleren Wohnformen weichen. Micro-Häuser, Nullenergie-Villen und Hightech-Wohnungen, alles ist denkbar.

Durch moderne Technologien und Fertigungsmöglichkeiten wird mehr und mehr selbst planbar. Die persönliche Note, die jeder dem Eigenheim mitgeben kann, wird einzelne, quantifizierbare Design-Trends vermutlich überholen. So kann man sich beispielsweise vorstellen, in einfach zu bedienender Software ein Möbelstück zu entwerfen, das dann genau nach individuellen Wünschen angefertigt und geliefert wird.

Bereits genannte, heutige Trends wie Nullenergiehäuser und Smart Living werden sicherlich in irgendeiner Form zu den neuen Standards werden. Jedes Haus ist perfekt klimatisiert, rund um den gesamten Kalender – und das ganz ohne unser Zutun und ohne zusätzliche Energiekosten.

Nullenergiehaus: Wohnen in der Zukunft mit Smart Home, Smart Living Konzepte versprechen nicht nur Energieeffizienz, sondern auch Zeitgewinn und Komfort.

Smart Living und Smart Home

Das hat nicht nur Vorteile, was Unterhaltungselektronik und die Klimatisierung angeht. Zwar ist der Komfort ein wichtiges Thema bei den digitalen Hilfsmitteln in unserem Domizil, doch die Funktionen gehen noch viel weiter. Insbesondere die Sicherheit, die im eigenen Wohnhaus durch die kluge Anwendung intelligenter Technologien erreicht werden kann, ist ein großes Thema. Kameras, die von überall überprüfbar sind, effektivere, intelligente Alarmanlagen und hochmoderner Einbruchschutz sorgen für ein beruhigteres Gefühl, sowohl im Haus, als auch während der Abwesenheit. Weniger Sorgen und Stress erlauben eine höhere Konzentration auf die großen und kleinen Freuden des Lebens. Auch die Automatisierung vieler Aspekte, die bisher Handgriffe benötigen, entlastet uns. Vor allem für Vergessliche gehört es bald der Vergangenheit an, wegen einem vergessenen Ofen oder offenen Fenster zurück fahren zu müssen – das Haus dürfte uns beim Schließen der Haustür warnen oder das Problem sogar selbst beheben.

Was sind die Luxus-Trends der fernen Zukunft?

Natürlich handelt es sich hierbei um Zukunftsvisionen – aber ganz unwahrscheinlich ist nichts davon. Wie könnten wir also im Jahr 2050 wohnen

Dezentralisierte Unterhaltung: Der Fernseher, der Computer, die Stereoanlage – alles Schnee von gestern. Heutige Luxusprodukte, die noch ins Wohnzimmer gehören, werden überall sein. Die Lieblingsmusik geht immer mit uns, jede Wand im Haus fungiert zusätzlich als Bildschirm und Entertainment-Station. Virtual Reality dürfte die Art, wie wir Medien und Unterhaltung konsumieren, ohnehin revolutionieren.

Weniger Hausarbeit, mehr Zeit für sich selbst: Autonome Haushaltsroboter werden in wenigen Jahren nicht nur marktreif, sondern auch weit vielseitiger sein, als wir sie bisher kennen. Mit Staubsaug- und Rasenmähroboter werden schon seit einigen Jahren die Technologien dafür verfeinert. Wenn der Kühlschrank selbst erkennt, was fehlt und die Lebensmittel ohne eine Einkaufstour automatisch bestellt und geliefert werden, bleibt mehr Zeit für uns. Man kann sich vermehrt erfüllenden Tätigkeiten widmen.

Raus aus der Stadt: Es beginnt schon seit einigen Jahren – die Arbeitswelt verlagert sich mehr und mehr ins Büro, das sich nicht im Glastempel des Industrieviertels befindet, sondern stattdessen im eigenen Zuhause. Kleinere, individuelle Häuser auf dem Land, im Wald oder in direkter Strandnähe werden für mehr Menschen realisierbar – bisher oft nur ein Traum für den Ruhestand, war man doch von Berufs wegen an die Innenstadt gebunden.

Rein in die Stadt: Doch es gibt auch einen Gegentrend. Viele Wissenschaftler erwarten parallel eine Welle der Reurbanisierung. Das Leben in der Stadt der Zukunft wird von kultureller und individueller Vielfalt geprägt sein – das wird sich natürlich auch in den Wohnkonzepten niederschlagen.

Totale Vernetzung: Wohnen in der Zukunft mit Smart Home, Smart Living Konzepte versprechen nicht nur Energieeffizienz, sondern auch Zeitgewinn und Komfort.

Komfort weiterhin als Maxime

Vieles, was bisher genannt wurde, hat mit digitalen Technologien zu tun. Doch es ist unwahrscheinlich, dass wir uns in sterilen, raumschiffähnlichen Technik-Hochburgen wohlfühlen werden. Der Mensch ist schließlich von Natur aus ein Ästhet und sehnt sich nach Ruhe und Komfort. Die technologischen Möglichkeiten werden also lediglich unser Zuhause ergänzen und unser Leben erleichtern, durch dezentere Designs aber auch weniger auffällig sein. Gemütlichkeit und Ruhe wird immer eine große Rolle spielen und die Funktion des Eigenheims als Rückzugsort wird somit nie in den Hintergrund treten.
 

Text: STILPUNKTE®-Redaktion, fb

Fotos:
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© chlorophylle / Fotolia.com (Rendering Nullenergiehaus)
© slavun - stock.adobe.com (Smart Kitchen)
© metamorworks - stock.adobe.com (Portrait)
 
Quellen:
https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/szenarien-fuer-die-stadtwirtschaft-von-morgen/
https://www.das-intelligente-zuhause.de/ratgeber/einbruchschutz
https://www.bauemotion.de/magazin/naturstein-als-boden-oder-wandbelag/16028320/
https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/Projekte/74_Wegweiser-Kommune/Reurbanisierung_2018_final.pdf

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