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- Zeitlose Werte neu entdecken: Wie Gold als stiller Begleiter Vermögen und Stil verbindet

Schmuck & Uhren
Onyeka Ezeokeke
von Onyeka Ezeokeke
Veröffentlicht am 5. März 2026
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Gold übt bereits seit Jahrtausenden einen ganz besonderen Reiz auf die Menschheit aus. Vermutlich seit ungefähr 4.600 vor Christus. Aus dieser Zeit stammen nach derzeitigem Stand die ersten bearbeiteten Goldgegenstände der Welt, die in Bulgarien – genauer gesagt, in der Nekropole von Warna – gefunden wurden.

Den Reiz des Goldes machte bereits in der Vergangenheit nicht nur sein charakteristischer Glanz aus. Auch ließ sich das vergleichsweise weiche Edelmetall selbst mit einfachen Mitteln wie Feuer und Stein schmieden und somit vielseitig verwenden.

Aufgrund dieser Eigenschaften gehört Gold bis heute zu den beliebtesten Materialien in der Schmuckherstellung. Doch auch als reine Wertanlage ist sein Reiz ungebrochen. Denn insbesondere in Krisenzeiten gilt es als „sicherer Hafen“. 

Goldschmuck
Adobe Stock

Gold als Symbol von Macht und Beständigkeit

Wer an die Könige aus vergangenen Zeiten zurückdenkt, hat vermutlich auch deren goldene Kronen vor Augen. Sie galten als Insignien einer gottgegebenen Macht.

Nicht nur, weil die wertvolle Kopfbedeckung an sich schon in den Frühkulturen eine mystische Verbindung zu den Göttern herstellen sollte. Ihr eigentlicher Wert lag im Gold als Verarbeitungsmaterial.

Bis heute symbolisiert das Edelmetall Reichtum und damit in gewissem Maße auch Macht – ob mit Königswürde oder ohne. Denn wer Gold in Form von Schmuckstücken oder Münzen besitzt, kann ein wertstabiles Gut sein Eigen nennen.

Selbst dann, wenn der Schmuck kaputt geht oder nicht länger den persönlichen Ansprüchen entspricht. Dann besteht noch immer die Möglichkeit, ihn zum Goldankauf München oder einem ähnlichen Anbieter zu senden, um einen großen Teil des reinen Goldwerts ausgezahlt zu bekommen. 

Gold auf der Waage
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Warum Goldschmuck dennoch nicht als Wertanlage taugt

Schmuckstücke aus Gold sind zwar schön anzusehen und abhängig von ihrer Verarbeitung auch international sehr begehrt. Allerdings handelt es sich nicht um die beste Wertanlage.

Schließlich besteht der Schmuck nicht aus Feingold, sondern aus einer Legierung. Das bedeutet, verschiedene Metalle sind darin miteinander verschmolzen. Bei Gelbgold etwa befinden sich auch Silber und Kupfer in der Zusammensetzung.

Wie hoch der reine Goldanteil in einem Schmuckstück ist, verrät dessen Gravur. So besteht 333er-Gold nur zu rund einem Drittel aus dem namensgebenden Edelmetall. Genauer gesagt, zu 33,3 Prozent. Einen höheren Goldanteil mit etwas mehr als 50 Prozent hat 585er-Gold. Am höchsten ist er jedoch bei 750er-Gold.

Insbesondere Schmuck mit einem Goldanteil von 75 Prozent gilt als ebenso wertvoll wie wertstabil. Handelt es sich um eine Rarität, kann diese sich gar zu einem Sammlerstück entwickeln, dessen Wert den reinen Goldwert um ein Vielfaches übersteigt. Auch seltene Luxusuhren können mitunter eine exorbitante Wertsteigerung erleben.

Grundsätzlich jedoch ist klassischer Goldschmuck als Investment aus Expertensicht ungeeignet. Aus rund der Hälfte des Goldes, das heutzutage weltweit gefördert wird, entstehen schließlich Schmuckstücke. Ein großer Teil davon ist „Massenware“. Er besitzt zwar noch seinen Material- aber keinen Seltenheitswert.

Goldschmuck
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Goldene Schmuckstücke als Symbole für Schönheit und Stil

Die Tatsache, dass Goldschmuck nicht aus Feingold besteht, bedeutet nicht, dass er keinen Wert innehat. Im Gegenteil – ein kompletter Wertverlust des Edelmetalls ist auch zukünftig mehr als unwahrscheinlich.

Dadurch bleibt bei Goldschmuck immer der reine Goldwert erhalten – unabhängig davon, ob das Design dem aktuellen Zeitgeist entspricht.

Goldene Schmuckstücke sind somit nicht nur glitzernder Tand. Sie sind Ausdruck ewiger Schönheit und eines gewissen Stilbewusstseins. Dementsprechend spricht nichts dagegen, Goldschmuck zu kaufen.

Allerdings sollte dies nicht aus dem Wunsch heraus geschehen, sich eine langfristige Wertanlage anzuschaffen. Wer darauf Wert legt, findet bessere Wege, um in das Edelmetall zu investieren. Etwa durch den Kauf von Goldmünzen, die zu fast 100 Prozent aus Feingold bestehen.

Goldbarren
Adobe Stock

Goldmünzen und -barren als krisensichere Wertanlagen

Edelmetalle wie Silber oder Gold bilden häufig die Basis für Schmuckstücke, die über Generationen in Familienbesitz bleiben. Dieser Familienschmuck ist nicht nur ein Symbol von Vermögen und Stil.

An ihm können auch viele Erinnerungen hängen – vielleicht an die Urgroßmutter oder die Lieblingstante. Sie bringen neben dem Materialwert also einen ideellen Wert mit sich, der den Schmuck praktisch unbezahlbar macht.

„Neuer“ Goldschmuck dagegen besitzt diese zusätzliche Veredelung nicht. Zudem sollte Käufern bewusst sein, dass sie auf die Schmuckstücke meist einen hohen Aufpreis zahlen. Dieser setzt sich etwa aus den Kosten der Verarbeitung sowie aus der Gewinnmarge des Juweliers zusammen.

Dadurch kann beispielsweise ein goldener Ring schnell das eineinhalbfache seines reinen Goldwerts kosten.

Auch aus diesem Grund ist Goldschmuck nicht als Investment zu empfehlen. Anders verhält es sich mit Münzen oder Barren aus Feingold. Ihr Goldanteil liegt bei 99,9 Prozent. Zwar besteht etwa eine Unze auf den ersten Blick zu 100 Prozent aus Gold. Technisch ist eine absolute Reinheit des Edelmetalls allerdings nahezu unmöglich. Dadurch erklären sich die 0,1 Prozent anderen Metalle, die in Feingold zu finden sein können.

Trotz minimaler Verunreinigungen ist Feingold mit 24 Karat in Bezug auf den reinen Materialwert das wertvollste und damit als Wertanlage empfehlenswerteste Gold.

Onyeka Ezeokeke
von Onyeka Ezeokeke
Veröffentlicht am 5. März 2026

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